Abo

Defekte Geräte durch Überspannung20 Minuten Stromausfall in östlichen Leverkusener Stadtteilen

2 min
Der Wasserturm und ein Strommast der EVL

In den östlichen Stadtteilen ist es zu einem etwa 20-minütigen Stromausfall gekommen.

Die Ursache war ein technischer Defekt, kein Anschlag.

In den östlichen Leverkusener Stadtteilen hat es am Sonntagvormittag einen etwa 20-minütigen Stromausfall gegeben. Auslöser sei ein technischer Defekt im sogenannten Mittelspannungsnetz beim Netzbetreiber Westnetz gewesen sein, so die Energieversorgung Leverkusen (EVL).

Westnetz betreibt das übergeordnete Netz und liefert den heruntertransformierten Strom an die EVL, die das Niederspannungsnetz betreibt und die Haushalte beliefert. Im Mittelspannungsnetz sei es zu einer Überspannung gekommen, eine Spannungsspitze, die auch in die Haushalte durchgeschlagen sein soll, weshalb es zu mehreren defekten Geräten bei EVL-Kunden gekommen sein soll. Ein Sprecher sagte auf Anfrage, dass ein Anschlag, wie in Berlin, ausgeschlossen werden kann.

Um 10:32 Uhr fiel der Strom durch die Überspannung in den Stadtteilen Alkenrath, Steinbüchel, Lützenkirchen, Schlebusch und Bergisch Neukirchen aus. Durch die Überspannung sei es zu Beschädigungen etwa an Durchlauferhitzern und anderen  Elektrogeräten gekommen, teilt die EVL mit. Der Sprecher sagt, man habe bei der EVL alle verfügbaren Kollegen mobilisiert, um die Nacharbeiten nach den Störungen im Niederspannungsnetz zu erledigen. Kundinnen und Kunden mit Problemen können sich an die Störungsannahme wenden: 0214 89298-510. Die EVL soll am Sonntag zeitweise schwer erreichbar gewesen sein.

Die EVL schreibt, da sie die Überspannung nicht ausgelöst habe, hafte man auch nicht für die Schäden. Die EVL will aber über die Medien und auf ihrer Webseite am Montag veröffentlichen, wohin sich die Kundinnen und Kunden wenden können, um Ansprüche wegen defekter Geräte geltend zu machen.