Während des Kontrollflugbetriebs fliegt der Helikopter die Freileitungen mit einer Geschwindigkeit von etwa 15 bis 25 Stundenkilometern ab.
Ende August Amprion überprüft Hochspannungsleitungen mit Helikopter in Leverkusen

Ein Freileitungskontrolle per Helikopter
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Der Übertragungsnetzbetreiber Amprion wird ab Ende August die Hochspannungsfreileitungen in der Region kontrollieren. Mit einem Helikopter überprüft das Unternehmen dann in Leverkusen zwischen dem 24. und dem 28. August die Stromleitungen mit einer Spannung von 220 und 380 Kilovolt. Wetterbedingungen können allerdings zu kurzfristigen Änderungen des Flugplans führen.
Insgesamt kontrolliert Amprion in diesen Tagen auch die Leitungen in den Nachbarkreisen Rhein-Erft, Rhein-Kreis Neuss und Köln. Die systematische Überprüfung dient der Sicherung der Stromversorgung für Millionen Menschen und tausende Unternehmen im Netzgebiet.
Fachleute an Bord
Während des Kontrollflugbetriebs fliegt der Helikopter die Freileitungen mit einer Geschwindigkeit von etwa 15 bis 25 Stundenkilometern ab. An Bord sind neben dem Piloten Fachleute von Amprion, die mögliche Seilschäden, defekte Isolatoren oder Mastschäden prüfen. Zugleich wird dokumentiert, ob Bäume oder andere Objekte der Umgebung eine Gefahr für die Leitungen darstellen.
Die Aufnahmen werden anschließend ausgewertet. Festgestellte Mängel beheben Monteure im Anschluss; besonders gravierende Schäden werden sofort gemeldet und behoben.
Die Helikopter-Kontrollen ergänzen regelmäßige Inspektionen vom Boden, bei denen Stromleitungen abgelaufen und Masten bestiegen werden, erklärt Amprion. So erhalte das Unternehmen innerhalb weniger Wochen einen detaillierten Überblick über sein Hochspannungsnetz. Das sei eine Voraussetzung, um gezielt dort zu investieren, wo es notwendig ist.
