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ChemparkChip-Boom inspiriert Lanxess-Werbung in Leverkusen

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Das neue Lanxess-Plakat an der B 8

Rund 1000 Quadratmeter in vier Bahnen: Am Freitag wurde das neue Großplakat von Lanxess aufgehängt.

Das neue Riesenposter bezieht sich auf den Grundstoff Schwefelsäure, ohne den kein Halbleiter produziert werden kann.

Diesmal nimmt Lanxess den KI-Boom auf. Auf dem neuen Riesenposter, das am Freitag aufgehängt wurde und vor allem vom Willy-Brandt-Ring aus ins Auge fällt, wird hochreine Schwefelsäure thematisiert. Der Grundstoff aus dem Produktportfolio des Spezialchemiekonzerns ist wichtig für die weltweite Chipproduktion – und die werden eben nicht nur in Smartphones und Autos gebraucht, sondern auch in Rechenzentren. 

Seit vielen Jahren nutzt Lanxess die exponierte Fassade für Reklame. Die Riesenposter sind rund 22 Meter hoch und 47 Meter breit. Das ergibt eine Fläche von gut 1000 Quadratmetern. Weil die Poster regelmäßig ausgetauscht werden, um wechselnde Themen zu bespielen, sei eigens eine Tragkonstruktion aus 3,8 Tonnen Stahl entwickelt worden, heißt es vom Unternehmen. Der Rahmen soll gewährleisten, dass das riesige Poster schnell und sicher abgeworfen werden kann, falls im Gebäude ein Feuer ausbricht. Die Abwurfanlage besteht aus einem speziellen Auslösemechanismus und einer drehbaren Welle aus Edelstahl am oberen Rahmenrand. 

Das Poster wiege rund 400 Kilogramm, heißt es weiter. Befestigt wird es in etwa 30 Metern Höhe in vier Bahnen an rund 1000 Ösen. Die Bahnen werden mit rund zwei Kilometern Spezialnylon zusammengehalten. Das Gurtband, mit dem das Poster reißfest gemacht wird, sei rund einen Kilometer lang; für die Befestigung würden 134 Meter Klett- und Flanschverbindungen gebraucht, so ein Sprecher von Lanxess. Um das Motiv aufzubringen, benötige man mehr als 120 Liter Druckfarbe. Für die Montage des Riesenposters brauchten speziell ausgebildete Fassadenkletterer auch am Freitag mehrere Stunden. (tk)