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Stadt hofft auf UnterstützungWie sieht das Leverkusen der Zukunft aus? Mehrere Gestaltungsmöglichkeiten

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In Arbeitsräumen beteiligen sich Bürgerinnen und Bürger an der Zukunfts-Konferenz „Leverkusen 2040+“.

Im September fand eine Konferenz zum Projekt „Leverkusen 2040+“ statt, nun gibt es zwei weitere Angebote der Stadt.

Bürgerinnen und Bürger werden aufgerufen, sich an den Projekten zu beteiligen – eines davon ist speziell an Jugendliche und junge Erwachsene gerichtet.

Ende September nahmen 80 Personen an einer Konferenz zu dem Projekt „Leverkusen 2040+“ teil – unter anderem der Chef der Wohnungsgesellschaft, ein Vertreter des ADFC und Verwaltungsmitarbeiter. Dabei wurde diskutiert, wie die Stadt in Zukunft aussehen soll.

Im nächsten Schritt werden nun zwei weitere Gestaltungsmöglichkeiten geschaffen, bei denen sich alle interessierten Bürgerinnen und Bürger Leverkusens einbringen können. Bei einem der beiden Projekte steht dabei die Beteiligung der 14- bis 21-Jährigen im Fokus. Nach der ersten Jugendwerkstatt im März findet am Freitag, 28. November, die zweite Veranstaltung dieser Art statt.

Zusammenarbeit mit Planungsbüros aus Hamburg und Köln

Diesmal wurde als Austragungsort das Quartierstreff Wiesdorf in der Alten Feuerwache an der Moskauer Straße 3  ausgewählt. Zwischen 15 und 18 Uhr sollen die Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Chance erhalten, gemeinsam Einfluss darauf zu nehmen, wie Leverkusen in Zukunft aussieht.

Als zentrale Fragestellungen nennt die Stadt hierzu: „Wie sehen Sie die Zukunft unserer Stadt? Welche Entwicklungen wünschen Sie sich? Welche Möglichkeiten und Fähigkeiten braucht es, um auch in den kommenden Jahren zukunftsfähig und attraktiv zu bleiben?“

Nach der ersten Jugendwerkstatt wurden Anregungen und Wünsche mit in die Ende September ausgetragene Konferenz mitgenommen. „Die dort erarbeiteten Ergebnisse wurden seitdem von den Planungsbüros ausgewertet“, heißt es in einer Mitteilung der Stadt. Der Fachbereich Stadtplanung arbeitet hierzu mit den Planungsbüros „Urbanista“ aus Hamburg und „Must“ aus Köln zusammen. Die Anmeldung zur zweiten Jugendwerkstatt ist bis Mittwoch, 26. November, möglich, das entsprechende Formular ist online zu finden.

Eine zweite Gestaltungsmöglichkeit gibt es vollständig digital – es handelt sich um eine Online-Umfrage anlässlich des Projektes „Leverkusen 2040+“, an der alle interessierten Bürgerinnen und Bürger teilnehmen können. Die entsprechende Plattform ist ab dem 28. November bis Heiligabend freigeschaltet. Anonymisiert werden die Angaben dann übermittelt, maximal 15 Minuten soll die Teilnahme dauern. Für die Anregungen der Jugendwerkstatt sowie der Online-Umfrage ist im nächsten Schritt geplant, dass sie in den Austausch zwischen den Planungsbüros und dem Projektteam einfließen.