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Felix-AwardFünf Leverkusener Sportlerinnen und Sportler für NRW-Preis nominiert

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Kathrin Marchand mit den Medaillen ihrer olympischen und paralympischen Karriere

Kathrin Marchand mit den Medaillen ihrer olympischen und paralympischen Karriere

Drei Nominierte für den NRW-Sportpreis aus dem Bereich Parasport und zwei im Fußball-Segment kommen aus Leverkusen.

Gleich drei Leverkusener Athletinnen und Athleten sind für den Para-Sport-Felix nominiert: Markus Rehm, Johannes Floors und Kathrin Marchand. Der „Felix“ ist die höchste sportliche Auszeichnung, die Land und Landessportbund Nordrhein-Westfalen jedes Jahr an herausragende Sportlerinnen und Sportler aus dem Land verleihen. In sechs Kategorien wählt eine Jury jeweils fünf Nominierte aus. Über die Sieger entscheidet eine Publikumsabstimmung. Die Verleihung findet am 27. November 2026 in der Rheinterrasse in Düsseldorf statt.

Markus Rehm nach seinem Sieg bei der Paraleichtathletik-WM in Neu Delhi 2025

Markus Rehm nach seinem Sieg bei der Paraleichtathletik-WM in Neu Delhi 2025

Eine ganz außergewöhnliche sportliche Karriere hat Kathrin Marchand vorzuweisen. Die Kölnerin schrieb Geschichte als erste Athletin weltweit, die sowohl bei Olympischen Sommerspielen als auch bei Paralympischen Sommer- und Winterspielen an den Start ging. Die Ruderin startete für den RTHC Bayer Leverkusen bei den Olympischen Spielen 2012 und 2016. Danach beendete sie ihre Spitzenkarriere, studierte Medizin und arbeitete als Ärztin. Nach einem Schlaganfall im Jahr 2021, der körperliche Folgen hinterließ, stieg sie wieder ins Boot. Bei den Paralympics 2024 in Paris startete sie erstmals im Pararudern, im Mixed-Vierer mit Steuerfrau. Der RTHC ehrte sie dafür bereits als „Rookie of the Games“. Nun steht sie auch auf der Liste der Felix-Nominierten im Bereich Parasport.

Markus Rhem und Johannes Floors, zwei Spitzensportler des TSV Bayer Leverkusen, hier bei früheren Wettkämpfen, sind auch 2025 bei den deutschen Meisterschaften in Leichlingen dabei.

Johannes Floors ist einer der schnellsten Männer der Welt mit zwei amputierten Unterschenkeln.

Markus Rehm ist Stammgast auf Nominierungslisten: Für ihn wäre der Titel ein weiterer in einer sehr langen Liste an Ehrungen für seine herausragende sportliche Karriere. Seit 2008 startet er für den TSV Bayer 04 Leverkusen und holte in der Zeit acht Para-Weltmeistertitel im Weitsprung in Folge und fünf paralympische Goldmedaillen. Dafür wurde er bereits im Jahr 2020 zum Para-Sportler des Jahrzehnts ausgezeichnet. Die Auszeichnung zum NRW-Behindertensportler des Jahres erhielt er schon 2015, ein zweites Mal 2018 als Teil der 4×100‑Meter-Staffel, die in Rio Gold gewann.

Vanessa Fudalla spielt für die Bayer-04-Frauen

Vanessa Fudalla spielt für die Bayer-04-Frauen.

Zu der gehörte auch der weitere Nominierte Johannes Floors. Der Sprinter ist ebenfalls beim TSV Bayer 04 beheimatet. Der beidseitig Unterschenkelamputierte  hat einen ganzen Satz an paralympischen Medaillen zu Hause: zweimal Gold, einmal Silber und einmal Bronze.

Dass gleich drei von fünf Nominierten im Parasport aus Leverkusener Vereinen kommen, zeigt die Bedeutung des Behindertensports in der Stadt. Auch in der Kategorie „Fußball-Felix“ finden sich zwei Leverkusener Namen: Ibrahim Maza aus der Bundesligamannschaft der Herren und Vanessa Fudalla aus dem Bundesligateam der Bayer-04-Frauen.

Wer die Leverkusener Bewerber unterstützen möchte, kann sich am Online-Voting beteiligen, das bis zur Verleihung läuft.

https://www.felix-award.nrw/voting