Nicht nur die Menge des gesammelten Bioabfalls ist im ersten Quartal 2024 angestiegen, auch mit der die Qualität zeigt sich die Stadt zufrieden.
Mehr Biomüll in LeverkusenGesammelte Abfallmenge steigt im Stadtgebiet deutlich an

In Leverkusen gibt es seit dem 1. Januar die freiwillige Biotonne
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In den ersten vier Monaten des Jahres hat sich die Bioabfallmenge in Leverkusen um 36 Prozent gegenüber des ersten Quartals 2023 gesteigert, das gab die Stadt bekannt. Nicht nur die Menge, auch die Qualität des Leverkusener Bioabfalls sei demnach „sehr gut“ und enthalte wenige Störstoffe, wie etwa Plastik.
Gemessen wurde die Qualität der Stadt zufolge in einer stichprobenartigen Kontrolle von insgesamt 2.374 Biotonnen im November und Dezember des Vorjahres. Mit einem speziellen Fahrzeug seien die Müllbehälter gescannt worden. Das Ergebnis: „Im Leverkusener Bio-Abfall befinden sich so gut wie keine Fremdstoffe. 98 Prozent der Behälter wurden als gut bewertet.“
Entsorgung von Biomüll: Nur Papiertüten sind erlaubt
Wichtig für einen möglichst sortenreinen Biomüll sei es, keine vermeintlich kompostierbaren Beutel zu verwenden. „Nur Papiertüten sind erlaubt“, heißt es. Denn die kompostierbaren Beutel würden nicht schnell genug verrotten und könnten die Funktionstüchtigkeit der Anlage einschränken.
In Leverkusen gibt es seit dem 1. Januar 2023 die freiwillige Biotonne, bis Ende März 2024 seien 11.960 davon an Bürgerinnen und Bürger ausgeliefert worden. Gesammelt und über Biogas in -strom umgewandelt wird der Grünmüll in der Avea-Vergärungsanlage in Lindlar.
Von Januar 2023 bis Ende April 2024 wurden 4.935 Tonnen Bioabfall gesammelt. Dies entspreche einer Stromausbeute von etwa 540 MWh Strom. Bei einem angenommenen durchschnittlichen Stromverbrauch von circa 3.200 kWh pro Jahr, könne man mit 540 MWh etwa 168 Haushalte ein Jahr lang mit Strom versorgen.
