Das Schürreskarrenrennen geht an eine Nachbarschaftsgruppe, beim traditionellen Hahnenköppen schlägt sich die Attrappe lange tapfer.
Leverkusener VolksfestGroßer Andrang bei der Rheindorfer Spätkirmes

Ob kostümiert oder im Teamshirt: Das Schürreskarrenrennen brachte alle Teilnehmer ordentlich ins Schwitzen.
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Bis in den neuen Tag hatte sich der „Hahn“ gerettet. Erst nach 95 Schlägen um kurz nach Mitternacht in der Nacht zu Sonntag war die Attrappe schließlich geköpft – und Achim Boden zum neuen Hahnenkaiser des Geselligkeitsvereins Germania 1880 Rheindorf gekürt.
Nicht nur darüber freute sich dessen Sohn Christian Boden: „Die Spätkirmes ist dieses Jahr sehr gut gelaufen“, resümiert der erste Vorsitzender des Geselligkeitsvereins, noch bevor die Kirmes am Montagabend mit dem Begräbnis des Zachäus zu Ende ging. „Die Veedelsparty am Freitagabend war sehr gut besucht und auch an den anderen Tagen hatten wir sehr guten Zulauf und tolle Stimmung.“ Das Wetter hatte sein übriges zum Getränkeabsatz dazugegeben.

Der neue Hahnenkaiser Achim Boden mit seiner Frau.
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Vor allem beim traditionellen Schürreskarrenrennen am Sonntag kamen die acht teilnehmenden Mannschaften ordentlich ins Schwitzen. Christian Boden konnte mit dem Vortageserfolg des Vaters nicht ganz mithalten: Sein Team mit dem Geselligkeitsverein landete hinter dem Team „Aledungis Downtown“, einem Zusammenschluss aus Nachbarn der gleichnamigen Straße, auf dem zweiten Platz. Für Karnevalsstimmung sorgten die kostümierten Teams der Rheindorfer Burgknappen und der jecken Kirchjässchens – inklusive gelegentlicher Kamelle.
Erstmals gab es auch ein Hahnenköppen und ein Schürreskarrenrennen für Kinder. „Für das erste Mal wurde das auch sehr gut angenommen“, freut sich Boden. Im Nachwuchs an den Schubkarrengriffen braucht sich der Geselligkeitsverein also nicht zu sorgen.
