Am Sonntag fuhren erneut Dutzende Eltern, Großeltern und weitere Unterstützer, vor allem aber auch Kinder durch die Stadt, um für eine kinderfreundliche Verkehrsinfrastruktur zu demonstrieren. Für die „Kidical Mass“-Demo hatte es zwei Startpunkte gegeben, an St. Andreas in Schlebusch und an der Waldschule. Begleitet von der Polizei, ging es von dort los. Am Willy-Brandt-Ring sammelten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, um dann in Richtung Westen über den Konrad-Adenauer-Platz zu fahren und schließlich am Spielplatz im Wilhelm-Dopatka-Stadtpark anzukommen.
„Straßen sind für alle da“ ist das Motto der bundesweit stattfindenden „Kidical Mass“-Demos, die von rund 700 Vereinen, Organisationen und Initiativen unterstützt werden. Im vergangenen Jahr hat es nach Angaben des von Köln aus agierenden Aktionsbündnisses in Deutschland insgesamt 900 „Kidical Mass“- Aktionen mit insgesamt rund 230 000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern gegeben. In Leverkusen rollte die erste Kinder-Fahrrad-Demo vor einem Jahr durch die Stadt.
