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LeverkusenKreisel soll auch die Verkehrssicherheit an der Kreuzung erhöhen

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  1. Ein Kreisel verbindet demnächst Kapellenstraße, Lützenkirchener und Altenberger sowie Von-Knoeringen-Straße.
  2. Die alte Ampelanlage ist in die Jahre gekommen.

Leverkusen – In die Mitte kommt eine Tilia cordata. Die Winterlinde soll im künftigen Kreisel stehen, der Kapellenstraße, Lützenkirchener und Altenberger sowie die Von-Knoeringen-Straße verbindet.

Die alte Ampelanlage ist in die Jahre gekommen, 4500 Euro Unterhaltungskosten fallen im Jahr an. Das entfällt, wenn der 550 000 Euro teure Kreisel fertig ist. 60 Prozent der zuschussfähigen Kosten übernimmt das Land. Der erste Bauabschnitt wird am morgigen Samstag eröffnet.

Verbesserte Verkehrssicherheit

Von dem Kreisel versprechen sich die Verkehrsplaner nicht zuletzt eine Verbesserung des Stadtbildes und des Wohnumfeldes.

Die neue Winterlinde wird dabei einen Akzent setzen. Auch Grünstreifen auf der Mitte der Lützenkirchener Straße, markante Fußgängerüberwege um den Kreisel sowie in der Höhe der Einmündung Im Dorf entstehen. Auch hier entfallen Ampelanlagen. Insgesamt 4500 Quadratmeter werden umgebaut.

Die Verwaltung geht davon aus, dass der Knotenpunkt leistungsfähiger wird. Beim Pressetermin rasten die Autos an der Maurinuskirche vorbei.

Doch ein Kreisel, weiß Tiefbau-Fachbereichsleiter Christian Syring aus Erfahrung, drossle die Fahrgeschwindigkeit und erhöhe die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer. „Die Anzahl der Konfliktpunkte wird geringer“, verspricht Syring. Und auch der Lärm verringere sich, da die Geräusche beim Anfahren reduziert werden.

18 000 Kraftfahrzeuge passieren die Kreuzung täglich. Optisch soll die Kreuzung durch das Innere des Kreisels aufgewertet werden. Die eigentliche Fahrbahn wird 7,50 Meter breit. Ein 2,50 Meter breiter, gepflasterter und markierter Innenring kann von großen Fahrzeugen bei Bedarf genutzt werden. In der Kreiselinsel entsteht eine leicht ansteigende, begrünte Hügelfläche rund um die Winterlinde. Doch bis es so weit ist, werden in den nächsten Monaten bis Oktober noch eine Menge Erde und Asphalt bewegt. Parallel zu den Straßenbauarbeiten verlegen EVL, TBL, Telekom und Netcologne neuen Leitungen und Kanäle.

Ab Samstag wird mit der Eröffnung des ersten Bauabschnitts die Kapellenstraße stadteinwärts gesperrt. Während der Bauzeit wird der Verkehr laut Bauleiter Volker Steffen und Vorstand Wolfgang Herwig von der TBL über Umleitungen geführt, die bereits im Umfeld eingerichtet wurden. Folgende Änderungen der Verkehrsführungen sollen ab Samstag gelten: Die Kapellenstraße wird für den von Norden kommenden Verkehr gesperrt.

Umleitung über Lehner Mühle

Der Verkehr aus Burscheid und der Schönen Aussicht muss also über die Straßen Wiehbachtal und Lehner Mühle umgeleitet werden. „Davon sind auch die Buslinien des Kraftverkehrs Wupper-Sieg mit den Linien 201, 215, 220 und N 21 betroffen. Für die Fahrtrichtung Opladen und Wiesdorf entfällt daher die Haltestelle Lützenkirchen Mitte. Eine Ersatzhaltestelle wird an der Lehner Mühle eingerichtet“, erklärt Pressesprecherin Heike Fritsch.

Für die Fahrtrichtung stadtauswärts nach Burscheid ändere sich nicht. Damit kein Verkehr aus der Von-Knoeringen-Straße auf die Kreuzung führt, wird diese ab Höhe des Pfarrheims von St. Maurinus für den Durchgangsverkehr gesperrt. Er wird über die Straße In Holzhausen und die Lützenkirchener Straße umgeleitet. Die Einfahrt von der Lützenkirchener Straße in die Von-Knoeringen-Straße ist nicht möglich. Die Umleitungen werden ausgeschildert.