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200 karitative LäufeMarathon von Wasseraktivistin endet in Leverkusen bei Bayer

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Mina Guli (links) läuft auch durch Leverkusen, um für das Thema Wasser zu sensibilisieren. Sponsor ist Bayer. 

Leverkusen – Die australische Geschäftsfrau und Wasseraktivistin Mina Guli läuft 200 Marathons in einem Jahr, um Aufmerksamkeit auf die globale Wasserkrise zu lenken. Am Donnerstag legte sie in Leverkusen an der Bayer-Konzernzentrale einen Stopp ein.

Bayer sponsert den Lauf der Aktivistin

Dabei begleiteten sie bei der Ankunft eine Gruppe Bayer-Mitarbeiter. Dass sie Leverkusen als eines von fünf ihrer europäischen Marathon-Ziele auswählte, hat einen Grund: Bayer sponsert den Lauf. Im Video auf Gulis Webseite spielt Bayer eine wichtige Rolle, etwa wenn es um die Lösung von Wasserproblemen bei der Baumwoll-Landwirtschaft geht.

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Der 95. Marathon endete in Leverkusen. Die Aktivistin steht in der Bildmitte.

Zur Ankunft war die Presse ausdrücklich eingeladen, auf die Terrasse an der Rückseite der Bayer-Konzernzentrale zu kommen. Mit dabei: Leverkusens Umweltdezernent Alexander Lünenbach.

Im Pressetext zum Lauf heißt es: „Der Sommer mit schweren Dürren auch in Deutschland hat eines deutlich gemacht: Wir befinden uns inmitten einer Wasserkrise. Trotz der gestiegenen Aufmerksamkeit wird vielerorts jedoch noch nicht genug unternommen, um die Wasserkrise zu bekämpfen. Daran möchte die australische Aktivistin Mina Guli etwas ändern. Sie setzt sich seit vielen Jahren für die lebenswichtige Ressource Wasser ein und hat in diesem Jahr eine neue Kampagne gestartet: Sie läuft innerhalb eines Jahres 200 Marathons auf fünf Kontinenten, um das Bewusstsein für die Wasserkrise zu schärfen und Lösungen voranzubringen.“

Aktivistin sorgt sich um Pegel des Rheins

Guli sagte, ihr sei beim Laufen am Rhein der niedrige Pegel aufgefallen, das mache ihr Sorgen. Dass es gerade auch in Leverkusen eine Kontroverse um die beantragte Grundwasserentnahme von 100 Millionen Kubikmeter jährlich durch die ehemals zu Bayer gehörende Ausgründung Currenta gibt, an der Bayer bis 2019 die Mehrheitsbeteiligung hielt, wusste die Läuferin nicht, sagte sie auf Nachfrage. Currenta gehört jetzt einem australischen Investor.

Außer den 200-Wasser-Marathons sind auf der Webseite der Unternehmerin noch mehrere andere Läufe erwähnt, die sie veranstaltet hat: Zum Beispiel den Welt-Klima-Lauf oder ein Zero-Waste-Lauf, bei dem es um Abfallvermeidung geht.