Bei der 44. Auflage profitierten alle vom guten Wetter.
LeverkusenSonne und Tempo beim Lauf „Rund um das Bayer-Kreuz“

Tolles Wetter, gute Stimmung: der 44. Straßenlauf „Rund um das Bayer-Kreuz“
Copyright: Dominik Scholz
Bei frühlingshaftem Sonnenschein und milden Temperaturen sind am Sonntag zahlreiche Läuferinnen und Läufer zum 44. Straßenlauf „Rund um das Bayer-Kreuz“ am Chempark gestartet. Start und Ziel lagen wie in den vergangenen Jahren an der Otto-Bayer-Straße am Chempark. Die traditionsreiche Veranstaltung des TSV Bayer 04 lockte sowohl ambitionierte Athleten als auch Freizeitläufer und Schulmannschaften auf die Strecke.
Der Straßenlauf zählt zu den traditionsreichen Veranstaltungen dieser Art in Deutschland und gilt wegen seines flachen Profils als eine der schnelleren Strecken. Entsprechend breit war das Programm angelegt. Neben den klassischen Distanzen über fünf und zehn Kilometer gab es mehrere kürzere Wettbewerbe, darunter einen Vereinslauf über 2,5 Kilometer, einen Schnupperlauf für Einsteiger sowie Schulstaffeln über jeweils drei Runden à 1,25 Kilometer. Auch Walking und der Sechs-Pfoten-Lauf, bei dem Mensch und Hund gemeinsam starten, gehörten zum Angebot.
Die Zeitmessung erfolgte über Transponder in den Startnummern. So konnten die Ergebnisse bereits während der Veranstaltung live im Internet veröffentlicht werden.
Mensch und Hund eröffnen den Lauftag
Den Auftakt machte am Vormittag der Sechs-Pfoten-Lauf über zweieinhalb Kilometer. Hier setzte sich Anke Albert mit ihrem Hund in 8:18 Minuten an die Spitze. Nicolas Mayntz folgte nach 8:41 Minuten auf Platz zwei, Michael Claßen belegte mit 8:45 Minuten Rang drei.

Mit dem Sechs-Pfoten-Lauf ging es los.
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Im anschließenden Fünf-Kilometer-Rennen entwickelte sich früh ein schnelles Tempo an der Spitze. Leon Rofagha setzte sich vom Feld ab und erreichte nach 14:10 Minuten als Erster das Ziel. Dahinter folgten Nick Hogervorst in 14:35 Minuten und Léo Fantini in 14:36 Minuten. Zuschauer entlang der Strecke feuerten die Läufer immer wieder an, während im Zielbereich bereits der nächste Start vorbereitet wurde.
Auch beim Vereinslauf über 2,5 Kilometer ging es zügig zur Sache. Vincent Muskat gewann den Wettbewerb in 8:06 Minuten. Luis Miguel Bolten-Bahr kam mit 8:22 Minuten auf Platz zwei, Jonte Zenk folgte in 8:24 Minuten.
Nachwuchs beim Schnupperlauf
Beim Schnupperlauf über 1,25 Kilometer standen vor allem junge Teilnehmer im Mittelpunkt. Marlena-Bianca Wendler gewann ihn in 4:22 Minuten. Lennox Dyck belegte mit 4:50 Minuten Rang zwei, Jan Klahr folgte nach 4:56 Minuten.

Das Maskottchen von Bayer 04 durfte natürlich nicht fehlen.
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Der sportliche Höhepunkt des Tages war der Zehn-Kilometer-Lauf rund um das Bayer-Kreuz. Vier große Runden führten die Teilnehmer über die Strecke. Max Nores setzte sich dabei mit einer Zeit von 29:01 Minuten durch. Cas Kompels folgte knapp dahinter mit 29:06 Minuten, Jona Bodirsky kam nach 29:13 Minuten ins Ziel.
Die Strecke ist perfekt zum Laufen und die Bedingungen waren heute richtig gut
Philip Golla, der den 19. Platz erreichte, erklärte nach seinem Einlauf ins Ziel: „Die Strecke ist perfekt zum Laufen und die Bedingungen waren heute richtig gut.“ Philip nimmt zum zweiten Mal beim Lauf „Rund um das Bayer-Kreuz“ teil. Seine Leidenschaft fürs Laufen entdeckte der 21-Jährige schon früh: „Mit sechs Jahren habe ich das erste Mal angefangen zu laufen. Seitdem ist mir der Spaß nicht vergangen und ich laufe seit fünf Jahren regelmäßig Marathons.“ Philip will außerdem beim EVL-Halbmarathon im Sommer dabei sein.
Viele Staffeln und volle Strecke
Neben den Einzelläufen sorgten auch die Schulstaffeln für viel Bewegung auf der Strecke. Schülerinnen und Schüler liefen jeweils drei kleine Runden und wechselten im Zielbereich den Staffelstab. Lehrkräfte, Freunde und Familien standen am Rand der Strecke und feuerten ihre Teams lautstark an.
Am Ende des Tages zeigte sich erneut, warum der Lauf seit Jahrzehnten fester Bestandteil des regionalen Laufkalenders ist: Sportlerinnen und Sportler aller Altersklassen standen gemeinsam an der Startlinie, während Zuschauer die Strecke säumten und für Stimmung sorgten. Und das galt in der Vergangenheit auch bei schlechtem Wetter.

