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AntragSPD Leverkusen will soziale Abgrenzung in der Stadt bekämpfen

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Darius Ganjani ist der Leverkusener SPD-Vorsitzende.

Darius Ganjani ist der Leverkusener SPD-Vorsitzende.

Der Nachhaltigkeitsbericht der Stadt besorgt die Sozialdemokraten.

Die SPD-Ratsfraktion fordert von der Stadt, sich gegen soziale Abgrenzung (Segregation) in einzelnen Stadtteilen zu wehren, und fordert sozial gemischte Quartiere. Anlass ist der Nachhaltigkeitsbericht der Stadt. Die Sozialdemokraten vermissen darin spezifische Aktivitäten gegen Segregation seitens der Verwaltung. Als „Segregation“ bezeichnen Soziologen „eine räumliche Aufteilung, Trennung oder Entmischung entlang bestimmter Merkmale“ innerhalb einer Gesellschaft, definiert die Bundeszentrale für politische Bildung das Phänomen. Gettobildung sei eine ausgeprägte Form davon.

Das will die SPD in Leverkusen nicht: „Es ist kein Geheimnis, dass es in Leverkusen Stadtteile gibt, in denen sich soziale Probleme stärker konzentrieren. Wenn sich soziale Unterschiede dort immer stärker räumlich verfestigen, müssen wir gegensteuern“, sagt deren Vorsitzender Darius Ganjani. Es könne nicht sein, dass man Menschen mit wenig Geld in Brennpunkten alleinlasse und isolierte.

In einem Antrag an die Verwaltung möchte die SPD ein strategisches Konzept. Das heißt, die Stadt soll konkrete Kriterien dafür festlegen, wie geförderter Wohnraum verteilt wird. Zudem sollen Ideen entwickelt werden, wie sozial gemischte Quartiere gefördert werden können. Die Verwaltung soll sich laut der SPD zudem mit Kommunen austauschen, „die bereits erfolgreiche Strategien gegen soziale Segregation verfolgen“. (nip)