Ein technischer Fehler sorgte für die fehlerhafte Zuordnung, die nun datenschutzrechtlich geprüft wird.
Panne in LeverkusenStadt schickt Eltern Briefe mit Daten fremder Kinder

In den Briefen übermittelte die Stadt Leverkusen Eltern versehentlich die Daten fremder Kinder (Symbolbild).
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Die Stadt Leverkusen hat 3300 Eltern versehentlich per Post die Daten anderer Schulkinder übermittelt. In den Schreiben ging es laut Pressesprecherin Julia Trick um die Festsetzung von Elternbeiträgen, basierend auf einer neuen Gebührensatzung für offene Ganztagsschulen.
„Dem Anschreiben war ein Formular beigelegt, das von den Eltern bei Bedarf ausgefüllt werden muss und auf dem bereits der Name und das Geburtsdatum des Kindes sowie die von dem Kind besuchte Grundschule vorausgefüllt war“, heißt es. Aufgrund eines technischen Fehlers im Rahmen der Kuvertierung seien den Anschreiben allerdings versehentlich die falschen Formulare zugeordnet worden. „Das heißt, die Eltern haben Formulare erhalten, in denen die entsprechenden Daten eines anderen Kindes enthalten sind“ so Trick.
Die Stadt bedauere den Vorfall und habe bereits die Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen (LDI NRW) informiert. Gleichzeitig werde geprüft, wie ein solcher Fehler bei der Kuvertierung zukünftig vermieden werden kann. In der kommenden Woche werde die Stadtverwaltung zudem alle betroffenen Eltern erneut per Post anschreiben, um den Vorfall zu erläutern.
Damit verbunden werden die Empfänger gebeten, die fälschlicherweise erhaltenen Unterlagen zu vernichten. Gleichzeitig erhalten die Eltern neue Formulare, die deutlich als die neuen korrekten Formulare gekennzeichnet sind. Eine Kontaktaufnahme der Eltern mit der Stadtverwaltung sei daher nicht erforderlich, heißt es in der Mitteilung der Stadt zu der Datenpanne.
