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„Wir wollen Flagge zeigen“Stadt Leverkusen unterzeichnet Charta der Vielfalt

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Flagge hissen vor dem Rathaus: Die Stadt Leverkusen hat die Charta der Vielfalt unterschrieben.

Flagge hissen vor dem Rathaus: Die Stadt Leverkusen hat die Charta der Vielfalt unterschrieben.

Fast 5000 Organisationen haben inzwischen die Charta der Vielfalt unterschrieben. In Leverkusen wehen entsprechende Fahnen vor dem Rathaus.

Die Stadt Leverkusen zeigt Flagge für Vielfalt. Mit ihrer Unterschrift unter der Charta der Vielfalt verpflichtet sich die Verwaltung als Arbeitgeberin, „ein wertschätzendes Arbeitsumfeld für alle Mitarbeitenden zu schaffen – unabhängig von Alter, ethnischer Herkunft und Nationalität, Geschlecht und geschlechtlicher Identität, körperlichen und geistigen Fähigkeiten, Religion und Weltanschauung, sexueller Orientierung und sozialer Herkunft“.

Für Dienstag, 23. Mai, hat die Initiative „Charta der Nationen“ den „Deutschen Diversity Tag“ ausgerufen, in Leverkusen wehen die Fahnen bereits einen Tag früher. „Wir sind als Arbeitgeber bunt“, sagt Stadtdirektor Marc Adomat beim Flaggezeigen vor dem Rathaus. Und darauf sei man stolz. Die Stadt Leverkusen sei ohnehin vielfältig und die Verwaltung eben auch. „Das macht uns aus“, sagte er.

Leverkusen: Verwaltung will Vorbild sein

Marilena Jünemann, die städtische Antidiskriminierungsbeauftragte, sagte: „Wir wollen Vorbild sein und unserer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden.“ Mit der Aktion wolle man Vielfalt fördern, stärken und hervorheben. Jünemann erhofft sich eine positive Wirkung für die Stadtgesellschaft.

Sam Kofi Nyantakyi aus dem Integrationsrat hatte recherchiert. Vor auf den Tag genau elf Jahren, am 22. Mai 2012, habe der Integrationsrat einen ersten Antrag zur Unterschrift unter der Charta der Vielfältigkeit gestellt. Zwar sei das eher ein symbolischer Akt, aber es gehe darum, „sich für die Erfüllung einzusetzen und die Charta lebendig zu pflegen“.

In der Stadtverwaltung treibt das Gleichstellungsbüro das Thema Vielfalt federführend an, auch wenn „alle Fachbereiche einbezogen“ seien, wie Marilena Jünemann sagte. Im März hat es bereits einen ersten Workshop für die Stadtmitarbeiter gegeben, weitere Aktivitäten sollen folgen.