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NeuwahlStadtelternrat legt Schwerpunkt auf Tagespflege in Leverkusen

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Spielspaß in einer Leverkusener Kindertagespflege

Spielspaß in einer Leverkusener Kindertagespflege

Große Beteiligung bei Neuwahlen des Gremiums aus Elternvertretern von Kitakindern. 

Der Stadtelternrat Leverkusen hat bei der turnusmäßigen Neuwahl drei gleichberechtigten Vorsitzenden gewählt. Dem Gremium erhalten bleibt Anja Brandl, die sich besonders darüber freut, dass rund ein Drittel aller 90 Leverkusener Kindertageseinrichtungen Elternvertreterinnen und Vertreter geschickt hatten: „Die große Zahl unserer neuen Mitglieder zeigt, dass Betreuung, Erziehung und frühkindliche Bildung in Kitas und Kindertagespflege aktiv mitgestaltet werden möchten.“ Der Auftrag an den Stadtelternrat, die Vertretung aller Eltern von Kindern in Kindertagesstätten und in der Tagespflege, sei klar:  „Gemeinsam wollen wir die Interessen aller Familien in Leverkusen stärken – besonders derjenigen, deren Stimmen bisher zu selten gehört werden.“

Möglichkeiten für Mitwirkung

Der bisherige Stadtelternrat stellte der Versammlung seine Arbeit des vergangenen Jahres vor und gab den Teilnehmenden Einblicke in Aufgaben und Mitwirkungsmöglichkeiten innerhalb der Kindertageseinrichtungen. Gleichzeitig bot die Veranstaltung Raum für Fragen und intensiven Austausch – insbesondere zu Themen, die Familien aktuell stark bewegen. Einen besonderen Schwerpunkt für die neue Wahlperiode will der Stadtelternrat auf Stärkung der Eltern legen, deren Kinder eine Kindertagespflege besuchen. Diese Familien sollen künftig noch sichtbarer werden und mit ihren Anliegen stärker in den kommunalen Entscheidungsprozessen berücksichtigt werden.

Ebenso setzt sich der neue Stadtelternrat dafür ein, die Perspektiven von Familien mit Kindern mit Behinderungen oder unterschiedlichen Unterstützungsbedarfen sichtbar zu machen und stärker in politische und fachliche Diskussionen einzubeziehen. Ziel sei es, ihre Bedürfnisse konsequenter zu berücksichtigen und bestehende Hürden abzubauen.

Wie schon in den vergangenen Jahren bleibe auch die aktive Beteiligung an der kommunalen Bedarfsplanung ein zentrales Anliegen des Gremiums. Der SER fordert weiterhin eine verbindliche Einbindung, um die tatsächlichen Bedarfe von Familien frühzeitig zu erfassen und verlässlich in die Planungen der Stadt einfließen zu lassen.