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Bergischer GeschichtsvereinZwei Veranstaltungen auf dem jüdischen Friedhof in Opladen

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Historische Aufnahme des jüdischen Friedhofs in Opladen.

Historische Aufnahme des jüdischen Friedhofs in Opladen.

Im Februar und Juni blicken Reinhold Braun und Dr. Günter Junkers auf die Historie des Friedhofs.

Der Bergische Geschichtsverein organisiert im Februar und im Juni zwei Veranstaltungen zum Jüdischen Friedhof in Leverkusen-Opladen. Er „ist das einzige noch erhaltene Denkmal, das an die frühere jüdische Gemeinde in Opladen/Leverkusen erinnert. Während der Judenpogrome, aber auch noch 1966 wurden Grabsteine zerstört bzw. umgeworfen und beschmiert“, erklären die Verantwortlichen in einer Mitteilung. „Zwei Säulen zeigen die Namen der vermutlich 71 hier beerdigten Juden. Heute sind nur noch 32 Grabstellen erkennbar, viele davon ohne Gedenkstein. 2002 und seit 2015 sind weitere jüdische Mitbürger hier beerdigt worden.“

Zahlreiche Informationen über die Historie des Friedhofs und der jüdischen Gemeinde in Leverkusen und spezifisch Opladen gibt es bei der ersten Veranstaltung am 24. Februar, die ab 19 Uhr mit Reinhold Braun und Dr. Günter Junkers vorgenommen wird. Der Schwerpunkt liegt dabei auf „Geschichte und Entwicklung“. Am 14. Juni bieten Braun und Junkers dann noch eine Friedhofsführung vor Ort an, die um 14 Uhr beginnt. (dth)