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Freibad WiembachtalVierbeiner und Herrchen genießen Hundeschwimmen in Leverkusen

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Ein Hund spielt im Wasser.

Das Hundeschwimmen im Freibad Wiembachtal fand in diesem Jahr erstmals an zwei Tagen statt.

Zum ersten Mal findet das Hundeschwimmen in Leverkusen an zwei Tagen statt.

Golden Retriever Felix ist kaum aus dem Wasser zu bekommen. Frauchen Petra Chira steht mit ihrer Tochter Olivia (4) am Beckenrand im Freibad Wiembachtal und versucht, ihren Hund herauszulocken. Erst nach gutem Zureden kommt er triefend aus dem Wasser, sein helles Fell hängt herunter. Allerdings nicht mehr lange. Felix schüttelt sich einmal kräftig, sodass bei „LevDog“, dem Hundeschwimmen im Freibad nicht nur die Hunde nass wurden.

Zum siebten Mal veranstaltet der Sportpark Leverkusen, in Kooperation mit Fressnapf, das Spektakel. In diesem Jahr zum ersten Mal an zwei Tagen. „Bisher hatten wir immer sonntags auf“, berichtet Tiina Ripatti, sie organisiert für den Sportpark Events wie dieses. Immer kamen mehr als 500 Hunde und mehr als 1000 Menschen an einem Tag. Mit der Erweiterung auf zwei Tage wolle man das Ganze etwas entzerren. „Und wir hoffen auf Wiederholungstäter.“

Ein Hund schwimmt mit einem Spielzeug im Mund.

Die Hunde genossen das Schwimmen im chlorfreien Wasser.

Petra Chira kommt seit sechs Jahren zum Hundeschwimmen. „So haben die Hunde auch mal die Möglichkeit, in sauberem Wasser zu schwimmen“, sagt sie. Und die Tiere fühlen sich im Wasser wohl, ihr Felix sowieso. Einen weiteren Vorteil bringt das Hundeschwimmen auch mit sich: „Das Fell riecht danach nicht mehr so stark wie vorher.“

Nach Chlor riechen die Hunde nach dem Bad wohl nicht mehr. Nachdem das Freibad eine Woche zuvor den letzten Betriebstag der Sommersaison hatte, habe man seitdem kein Chlor mehr beigegeben, sagt Ripatti. Sie und ihr Team haben Hunderampen aufgebaut, sodass die Tiere besser in und aus dem Wasser kommen. In den Durchlaufbecken sind schwarze Gummimatten ausgelegt, damit die Hunde nicht ausrutschen. „Wir sind bisher sehr zufrieden“, sagt Tiina Ripatti am Samstagmittag.

Zum ersten Mal sind Monika Peckhaus und Thomas Benker mit ihrem kleinen Henry hier. Der ist völlig aufgeregt und läuft nervös am Beckenrand hin und her. „Er macht, was er bei Menschen auch macht“, sagt Peckhaus. Das sei nämlich auch ein Grund gewesen, mit ihm hierhin zu kommen: Wenn Henry Menschen baden sieht, flippt er aus. Da wollten seine Halter mal sehen, was passiert, wenn er Artgenossen baden sieht. Selbst ins Wasser will Henry aber am Samstag noch nicht. Trotzdem sagt Benker: „Das hier ist eine schöne Idee. Ansonsten dürfe Hunde ja häufig weniger ins Wasser.“

Gleich mit vier Hunden ist Brigitte Mittler gekommen, die achtjährige Penny gehört ihr, die anderen drei sind Tageshunde. Sie ist von Anfang an beim Hundeschwimmen dabei. Früher habe sie nicht weit weg gewohnt, jetzt lebe sie in Odenthal. Das jährliche Hundeschwimmen ist trotzdem Pflicht für die Hundenärrin. „Hier werden die Hunde einmal so richtig durchgebadet“, sagt sie und streichelt einem ihrer Gasthunde über das nasse Köpfchen.