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BilanzWupperverband vermeldet teils doppelt so viel Regen wie üblich im Dezember

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Es hat viel geregnet: das Hochwasser in Hitdorf am zweiten Weihnachtstag.

Es hat viel geregnet: das Hochwasser in Hitdorf am zweiten Weihnachtstag.

Schon der Oktober und der November seien sehr nass gewesen, teilt der Wupperverband mit.

So richtig überraschend ist es nicht, was der Wupperverband zu vermelden hat. Der gefühlte Eindruck stimmt mit den Daten des Verbandes überein: Es hat in den vergangenen Wochen außergewöhnlich viel geregnet. Der Dezember sei mehr als nass gewesen, heißt es in einer Mitteilung des Wupperverbandes. „Bereits Oktober und November waren sehr nass. Zum Jahresabschluss regnete es teils doppelt so viel wie sonst im Dezember.“

An der Messstelle der Bever-Talsperre in Hückeswagen fielen im Dezember 302 Liter Regen pro Quadratmeter. Der langjährige Dezember-Schnitt liegt bei weniger als der Hälfte: 146 Liter. In Marienheide an der Brucher-Talsperre fielen sogar 309 Liter Regen pro Quadratmeter. Auch deutlich über dem Schnitt lag die Regenmenge an der Großen Dhünn-Talsperre in Wermelskirchen-Lindscheid mit 178 Litern (im Schnitt 118 Liter) sowie an der Kläranlage Buchhofen in Wuppertal (216 Liter 2023, 121 Liter im Schnitt). In Solingen-Burg an der Kläranlage fielen 200 Liter, der Schnitt liegt bei 147 Liter. 

Leverkusen hatte den wenigsten Niederschlag

Zum Vergleich: An der Bever und in Buchhofen war es der nasseste Dezember seit 29 Jahren, in Wermelskirchen und Solingen seit zehn. Die Leverkusener Kläranlage war die trockenste mit 104 Litern. Trotzdem liegt der Wert auch hier über dem Schnitt von 82 Litern.

Gar nicht geregnet hat es nur am 1., 2. und 17. Dezember. An Heiligabend fielen an der Bever-Talsperre 46 Liter Wasser. Der nasseste Tag an den anderen drei Stationen war der 19. Dezember mit 26 Litern an der Großen Dhünn-Talsperre und jeweils 33 Litern in Buchenhofen und Solingen-Burg.

In Sachen Hochwasser vermeldet der Wupperverband, dass es ab den Feiertagen zwar die Pegelstände gestiegen und erste Meldegrenzen erreicht worden seien, die Talsperren aber genug Puffer hatten, um das viele Wasser aufzunehmen. „Das bedeutet, es wurde deutlich weniger Wasser an die Gewässer unterhalb der Talsperren abgegeben, als den Talsperren aus ihrem Einzugsgebiet zugeflossen ist. Damit konnte der Wupperverband die Pegelstände unterhalb der Talsperren deutlich reduzieren“, teilt der Wupperverband mit. (nip)