37 Strafanzeigen hat die Polizei bereits für die Silvesternacht gelistet.
BilanzZahl der Straftaten an Silvester in Leverkusen verdoppelt sich

Schlägerei am Kölner Rheinufer in der Silvesternacht
Copyright: Marius Fuhrmann
Die Polizei Köln hat eine weiterhin vorläufige Kriminalitätsbilanz der Silvesternacht veröffentlicht. Erfahrungsgemäß könnten sich die Fallzahlen noch verändern, teilt die Polizei mit, da Anzeigen häufig auch mit Verzögerung gestellt werden.
Mit Stand vom 6. Januar hat es in Leverkusen fast doppelt so viele Strafanzeigen gegeben wie im Vorjahr: 37 im Vergleich zu 18. Im weiteren Verlauf der Meldung differenziert die Polizei nicht mehr zwischen Delikten, die auf Leverkusener und Kölner Stadtgebiet begangen wurden.
Weniger Delikte in Köln
Insgesamt liegen der Polizei für die Silvesternacht (Tatzeitraum von 18 Uhr bis 7 Uhr) 311 Strafanzeigen für den gesamten Zuständigkeitsbereich vor. Trotz des Anstiegs in Leverkusen ist im Vergleich zu den Kriminalitätszahlen der vergangenen Jahre insgesamt ein Rückgang zu verzeichnen (2023/24: 425, 2024/25: 369). Die meisten davon geschahen auf den Kölner Ringen (30) und in der Altstadt (29).
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Im Vergleich zum Jahreswechsel 2024/25 ist die Gesamtanzahl an Körperverletzungsdelikten von 109 auf 89 gesunken. Bei den vier bislang angezeigten Sexualdelikten mit Bezug zu Silvesterfeiern besteht in einem Fall der Verdacht der Vergewaltigung einer 19-jährigen Frau in einer Privatwohnung. In einem weiteren Sachverhalt soll ein Mann (23) einer Jugendlichen (15) an Hüfte und Gesäß gefasst haben. Die übrigen Strafanzeigen wurden wegen sexueller Belästigung im öffentlichen Raum aufgenommen.
Dazu kommen zwei Strafanzeigen wegen des Verdachts auf Raub, 13 Taschendiebstähle und 64 Sachbeschädigungen. Insgesamt 169 Tatverdächtige wurden bislang identifiziert.


