Leverkusen/Köln – Ein Urteil aus dem Prozess um den Leverkusener Clan-Chef Michael G. ist rechtskräftig. Am Dienstag erklärte das Landgericht Köln, dass Richard K., einer der Angeklagten, für dreieinhalb Jahre in Haft muss. Er hatte zuvor Revision eingelegt, die allerdings von dem Bundesgerichtshof verworfen wurde.
Richard K. war gemeinsam mit Clan-Chef Michael G. Ende November 2018 (nicht zu verwechseln mit dem Urteil im Betrugsprozess im November 2019) verurteilt worden. Das Gericht sah es vor mehr als einem Jahr als erwiesen an, dass K. gemeinsam mit „Don Mikel“ und einem weiteren Angeklagten ein älteres Ehepaar aus Niedersachsen mit einem „Teppichtrick“ um 80.000 Euro betrogen haben soll.
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Unter dem Vorwand, sie müssten eine Ladung Teppiche im Hafen auslösen, hatten sie den Ehemann dazu gebracht, von seinem Konto den Betrag abzuheben. Als Sicherheit zurückgelassene andere Teppiche erwiesen sich als nicht werthaltig, so das Landgericht Köln. (aga)

