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Auch „semistationäre Anlagen“Leverkusen will Technik für Tempokontrollen erneuern

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Solch einen Messanhänger, wie sie oft an den Autobahnen eingesetzt werden, will die Stadt im nächsten Jahr anschaffen.

Leverkusen – Zwar blieben Zweifel daran, ob es wirklich um Verkehrssicherheit geht oder nicht einfach um eine „Abzocke“ der Autofahrer, und die Bürgerliste stimmte am Ende auch mit Nein. Doch die große Mehrheit des Rates billigte das Konzept der Stadtverwaltung, ihre Technik zur Verkehrsüberwachung gründlich zu erneuern und neue Messgeräte anzuschaffen.

Da gegenwärtig nur noch drei von 17 stationären Messanlagen („Starenkästen“) einsatzbereit sind – am Tunnel des Europarings in Küppersteg, an der Bensberger Straße und an der Berliner Straße –, sollen zunächst neue fest installierte Anlagen angeschafft werden. Noch in diesem Jahr drei Stück, die an der Burscheider Straße in Bergisch Neukirchen, der Gustav-Heinemann-Straße in Manfort und der Friedrich-Ebert-Straße in Höhe des Chempark aufgestellt werden sollen, damit die Autofahrer in Richtung Stadtmitte vom Gas gehen.

Ausgewählte Stellen

Die Messstellen wurden anhand der amtlichen Statistik der Verkehrsüberwachung und in Zusammenarbeit mit der Polizeibehörde ausgewählt. Weitere Anlagen sollen im kommenden Jahr angeschafft werden. Dazu kommen vom nächsten Jahr an auch „semistationäre Anlagen“ in containerartigen Anhängern, die sich vor allem an Autobahnbaustellen als unauffällige und daher höchst effiziente Instrumente bewährt haben. Sie sollen künftig – wie bisher schon die Messwagen vom Modell VW Caddy – an wechselnden Standorten im Stadtgebiet eingesetzt werden.

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Die weiteren Anschaffungen sind somit zunächst auf das kommende Jahr vertagt worden. Noch 2019 sollen die drei eleganten schwarzen „Traffi-Tower“ angeschafft werden, für die im Haushalt 105 000 Euro bereitstehen. Die Stadtverwaltung rechnet damit, dass das so zu erhebende Bußgeld die Anschaffungskosten in kurzer Zeit wieder einspielen wird.

Unerfüllt bleibt weiterhin der Wunsch der Politik, mobile Geschwindigkeitskontrollen auch in den Nachtstunden und an Wochenenden durchzuführen. Diese wären mit zusätzlichen Personalkosten verbunden.