Leverkusen – Die Vereinigung „Interlev“ fordert die Einrichtung einer Antidiskriminierungsstelle. Als Begründung erklärt Jannis Goudoulakis in einer Mitteilung: „Mit großer Sorge ist zu beobachten, dass auch in weiten Teilen der deutschen Gesellschaft und leider auch in Leverkusen sich rassistisches Gedankengut breit macht, das zu gewaltsamen Übergriffen und Diskriminierung, zum Beispiel bei des Wohnungs- oder Arbeitssuche führt.“
Erfreulicherweise seien viele Menschen bereit, sich öffentlich über ihre Erfahrungen zu berichten und ihre Rechte einzufordern, sagt Goudoulakis und betont: Alltägliche Diskriminierung dürfe nicht hingenommen werden, denn sie gefährde den Zusammenhalt der Gesellschaft und beeinträchtige nicht nur die Lebensbedingungen der Betroffenen, sondern auch den sozialen Frieden.
Am Montag tagt der Integrationsrat der Stadt Leverkusen um 18 Uhr im Rathaus, der Antrag wird dann zur Diskussion gestellt. (aga)

