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NahverkehrAuch Grüne für Erhalt der Wupsi - scharfe Kritik an neuem Gesetz

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Leverkusen – Auch die Leverkusener Grünen wollen von einer Übernahme des städtischen Busliniennetzes durch die Firma Wiedenhoff nichts wissen und setzen weiterhin auf die kommunale Wupsi. Christoph Kühl, Kreisvorsitzender der Grünen, wünscht sich, dass mehr Menschen das Auto stehen lassen und den Öffentlichen Personennahverkehr nutzen: „Der ÖPNV muss lukrativ sein und bleiben, um Menschen zum Umsteigen zu bewegen. Dabei darf der Preis, zu dem die Leistungen erbracht werden, nicht das alleinige Vergabekriterium sein.“ Die Wupsi sei gut aufgestellt, heißt es in der Pressemitteilung der Grünen, sie könne schnell, flexibel und kostengünstig auf geänderte Verkehrsbedürfnisse reagieren.

Durch den seit 2013 im Personenbeförderungsgesetz festgeschriebenen Vorrang der Eigenwirtschaftlichkeit werde ein intaktes System gefährdet. „Private Unternehmen drängen etablierte kommunale Unternehmen aus dem Markt und zerstören bewährte Strukturen. Sind die kommunalen Unternehmen erst einmal abgewickelt, ist der Aufwand zur Wiederherstellung des Verkehrssystems hoch. Der Imageschaden wäre in jedem Fall unermesslich.“ Daher wollen die Grünen sich allen Übernahmebestrebungen durch Dritte widersetzen, schreibt Kreisgeschäftsführer Marc Nohl. (ger)