Größer, schöner, etwas teurerNeue Mietshäuser in Leverkusen-Manfort

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Für Andreas Kölsch (rechts) ist es der zweite Streich. Der Architekt hat auch die Nachbarhäuser gebaut. Uwe Richrath (links) und Wolfgang Mues sind recht zufrieden.

Leverkusen – Auch in den Vorgängerbauten gab es Zwei- und Dreizimmer-Wohnungen. 45 Quadratmeter hatten die, sagt Hermann-Josef Kentrup. Der Manforter sitzt im Aufsichtsrat der WGL und findet die beiden neuen Häuser in der Helenenstraße ziemlich gut. Für gut fünf Millionen Euro baut die Stadt-Tochter 24 Wohnungen. Aber die kleinen haben jetzt 66, die großen 80 Quadratmeter.Von außen sehen sich beide zumindest im fortgeschrittenen Rohbau sehr ähnlich. Aber es gibt einen großen Unterschied: Das eine Haus ist mit Förderung des Landes finanziert, was sich in einer Kaltmiete von sechs pro Quadratmeter niederschlägt. Für das andere hat die WGL Darlehen auf dem freien Markt aufgenommen, steckt aber auch mehr Geld in die Wärmedämmung und sonstige Ausstattung. Das macht 9,50 Euro Kaltmiete.

Kölsch gewinnt Architektenwettbewerb

Auch die Aufteilung ist anders: Im teureren Haus gibt es mehr Zweizimmer-Wohnungen, aber alle sind größer als nebenan. Das schaffe eine soziale Mischung, betont am Montag WGL-Chef Wolfgang Mues. Die Häuser an der Helenenstraße bilden den zweiten Bauabschnitt: Dahinter stehen zwei sehr ähnliche Häuser nach den Plänen von Andreas Kölsch. Der Architekt konnte vor fünf Jahren den Wettbewerb für sich entscheiden; die ersten Häuser seien vor knapp drei Jahren bezogen worden, erinnert sich Stefan Altenbach, Prokurist bei der WGL.

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Uwe Richrath kommt immer gern auf Baustellen, auch wenn das Richtfest ein bisschen spät kommt wegen der Pandemie. Manfort, so der Oberbürgermeister, sei „ein Stadtteil, wo wir besonders hingucken müssen“. Da sei es gut, wenn die städtische Wohnungsgesellschaft bessere Häuser errichte.

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