Leverkusen – Der Ostersamstag ist nach dem Gründonnerstag bei Verkäuferinnen in Lebensmittelläden gefürchtet – jedenfalls in gewöhnlichen Jahren. Auch in Leverkusen war am Samstag viel los. Aber nicht überall, wie eine Stichprobe ergab. Es gibt aber regelrechte Geheimtipps für Einkäufer, die lange Schlangen vermeiden wollen.
Schlange stehen
Der Real an der Stixchesstraße hat ein großes Sortiment und zieht immer viele Kunden an. Ein großer Abschnitt des Parkplatzes ist dort für eine ziehharmonikaartige Warteschlange abgeteilt. Um den frühen Mittag standen sicher schon an die 100 Kunden in der Reihe, die Wartezeit dürfte aber noch nicht das erträgliche Maß überschritten haben. Auch bei Norma und Aldi in Manfort gab es Warteschlangen, die Wartezeit vor dem Baumarkt Bauhaus lag zu der Zeit im unteren einstelligen Minutenbereich.
Konsequente Wachmänner
Am Eingang zur Metro in Manfort um die Ecke, in der man ohne eine Kundenkarte nichts kaufen darf, war die Lage um die Mittagszeit entspannt. Kunden wurden höchstens zu zweit hineingelassen. Eine Familie mit drei Kindern musste sich entscheiden, wer draußen warten musste, die Sicherheitsmänner, die am Samstag übrigens vor jedem Geschäft standen, ließen in dieser Sache nicht mit sich handeln.

Keine Wartezeiten bei Rewe in der Rathaus-Galerie.
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Ein Geheimtipp aus Kundensicht ist wohl die Wiesdorfer Fußgängerzone. Händler auf dem Samstagsmarkt sagten, sie hatten ein Handelsvolumen etwa wie an einem ganz normalen Samstag. Also nicht zu vergleichen mit den Einkaufsmasse an sonstigen Ostersamstagen. Direkt unzufrieden waren die befragten Gemüsehändler, etwa der Landwirt Johannes Baum, nicht.

Am Wiesdorfer Markt ging es ganz entspannt zu.
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Lebensmittel kaufen ganz ohne Schlange stehen war in den beiden Rewe-Läden in Wiesdorf möglich – jedenfalls um 13 Uhr herum war in der Rathaus-Galerie wenig los und an der Nobelstraße ebenso. Die Erfahrungen sind höchst unterschiedlich: Eine Frau im angenehm leeren Wiesdorf erzählte von einer Freundin. Die habe grade eben angerufen: in Leichlingen musste sie 45 Minuten vor einem Geschäft anstehen.

Rastende Radfahrer und Spaziergänger auf dem Platz an der Wacht am Rhein.
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Die einen kaufen ein, andere sind schon in der Freizeit. Zweihundert Meter weiter westlich an der Wacht am Rhein mussten die Spaziergänger und Radfahrer acht geben, damit sie beim Rasten den Sicherheitsabstand zu ihren Nächsten einhielten.
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Ähnlich voll ging es dort auch eine Tag zuvor an Karfreitag Nachmittag zu.

Viel Müll liegt an der Wacht am Rhein - Der Platz mit Aussicht ist ein Treffpunkt am Tag, aber offenbar auch nachts.
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Viel Müll liegt am Platz vor der Wacht am Rhein: Pizza-Kartons, Burger-Verpackungen und die Spelzen von Kürbiskernen. Das sind Anzeichen dafür, dass der schöne Aussichtspunkt auch Nachts ein beliebter Treffpunkt ist.

Schienen-Ersatzverkehr an der Haltestelle Chempark vorm. Bayerwerk.
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Noch ein Geheimtipp: Wer es ganz leer mochte, konnte Schienenersatzverkehr zwischen Mülheim und Langenfeld durch Leverkusen fahren. Die Busse fuhren am Samstag meist mit einstellig wenigen oder ganz ohne Fahrgäste.



