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Smart City IndexSo digital ist Leverkusen

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Der Smart City Index bewertet den Stand der Digitalisierung in deutschen Großstädten mit mehr als 100.000 Einwohnern.

Der Smart City Index bewertet den Stand der Digitalisierung in deutschen Großstädten mit mehr als 100.000 Einwohnern.

Der Smart City Index zeigt, wie digital deutsche Großstädte bereits sind. Leverkusen landet auf Platz 67 und verbessert sich um sieben Plätze. Vor allem bei Mobilität und IT geht es voran.

Leverkusen ist im bundesweiten Vergleich der digitalen Entwicklung ein Stück nach vorne gerückt. Im aktuellen Smart City Index des Digitalverbands Bitkom erreicht die Stadt 63,5 Punkte und damit Platz 67. Gegenüber dem Vorjahr verbessert sie sich um sieben Plätze.

Der Smart City Index bewertet den Stand der Digitalisierung in deutschen Großstädten mit mehr als 100.000 Einwohnern. In das Ranking fließen unter anderem digitale Angebote sowie bereits umgesetzte und im städtischen Betrieb eingesetzte Projekte ein.

Digitale Projekte gewinnen an Tempo

Vor allem im Bereich Mobilität konnte Leverkusen im Ranking zulegen. Auch bei IT und Kommunikation ging es nach oben. Die Stadt verweist dabei auf mehrere Projekte, die in den vergangenen Monaten vorangekommen sind. Dazu gehört eine Urbane Datenplattform, auf der Informationen innerhalb der Verwaltung zusammengeführt und für weitere Anwendungen nutzbar gemacht werden können. Außerdem bereitet die Stadt ein Pilotprojekt mit LoRaWAN vor. Damit können künftig Messdaten aus Bereichen wie Verkehr, Umwelt und Energie kabellos und mit wenig Strom übertragen werden.

Auch Künstliche Intelligenz wird inzwischen in der Verwaltung erprobt. Ein KI-Assistenzsystem befindet sich im Testbetrieb und soll Mitarbeitende bei geeigneten Aufgaben unterstützen. Gleichzeitig will die Stadt Erfahrungen mit einem sicheren und verantwortungsvollen Einsatz der Technologie sammeln.

Bei der Verwaltung bleibt Luft nach oben

Die Verwaltung muss bei der Digitalisierung noch einiges tun. Oberbürgermeister Stefan Hebbel sieht insbesondere bei internen Abläufen Nachholbedarf. Die vollständige Einführung der E-Akte und eines Dokumentenmanagementsystems steht noch aus. Mit einem geplanten „Dashboard Digitale Verwaltung“ will Leverkusen zudem künftig übersichtlicher über seine digitalen Verwaltungsangebote informieren. Für Bürgerinnen und Bürger soll damit leichter erkennbar werden, welche Dienstleistungen bereits digital zur Verfügung stehen. (vl)