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Vorfall in PattscheidUrsache für Kohlendioxid-Austritt bei Carcoustics weiter unklar

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Leverkusen – Warum die automatische Löschanlage des Bergisch Neukirchener Dämmstoff-Herstellers Carcoustics am Dienstagabend ausgelöst und rund 20 Tonnen Kohlendioxid freigesetzt hat, war auch am darauffolgenden Tag noch unklar. Die Ursache, erklärte Pressesprecherin Nina Khanaman Mittwochnachmittag auf Anfrage, müsse mit Hilfe eines Gutachters und des Herstellers erforscht werden. Das könne allerdings einige Tage dauern.

Verletzt wurde bei dem Vorfall in der ehemaligen Firma Illbruck niemand, und schon am nächsten Morgen konnte auch der reguläre Betrieb wieder aufgenommen werden. Die Feuerwehr war am Dienstag gegen 19.40 Uhr von der automatischen Brandmeldeanlage des Unternehmens alarmiert worden und mit 35 Einsatzkräften und 15 Fahrzeugen nach Neuenkamp ausgerückt. Das Kohlendioxid hatte zu diesem Zeitpunkt bereits die vermeintlich in Flammen stehenden Hallenbereiche geflutet. Einsatzleiter Wolfgang Auweiler ließ die Außenluft rund um das Werk von verschiedenen Messpunkten aus überwachen. Dabei wurden aber zu keinem Zeitpunkt erhöhte CO2 -Konzentrationen festgestellt.

Nachdem die Einsatzkräfte dann mehrere Hochleistungslüfter in Stellung gebracht hatten, konnten nach und nach alle Hallentore geöffnet und das Kohlenmonoxid kontrolliert abgelassen werden, ohne die Nachbarschaft zu gefährden.