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Sirenen, Durchsagen, RadioDas passiert am Warntag in Leverkusen

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Eine Alarmsirene vor grauem Himmel

Eine Alarmsirene. 

Im Stadtgebiet werden auch mobile Sirenen und Wagen mit Lautsprecherdurchsagen im Einsatz sein.

Was an diesem Donnerstag, dem bundesweiten Warntag, passiert, geht weit über den monatlichen Sirenentest hinaus, an den sich die meisten Leverkusener bereits gewöhnt haben. Um 11 Uhr wird der Bund die angeschlossenen mobilen Warnsysteme (MoWas) auslösen. In Leverkusen werden dann alle verfügbaren Warnmittel in Leverkusen getestet. Die Maßnahmen im Überblick:

Stationäre Sirenen In Leverkusen decken insgesamt zwölf Sirenenanlagen einen Bereich von etwa zwei Kilometern um den Chempark, das Industriegebiet Fixheide und Schlebusch sowie die Rheinanlieger in Rheindorf und Hitdorf ab. Drei Signale von je einminütiger Dauer werden von der Feuerwehrleitstelle ab 11 Uhr in jeweils fünfminütigem Abstand voneinander ausgelöst:

11:00 Uhr: eine Minute Dauerton – Bedeutung: „Entwarnung“11:06 Uhr: eine Minute auf- und abschwellender Heulton – Bedeutung: „Warnung“11:12 Uhr: eine Minute Dauerton – Bedeutung: „Entwarnung“

Mobile Sirenensysteme Da das Sirenensystem in Leverkusen noch nicht flächendeckend greift und sich aktuell im Ausbau befindet, werden in der Zeit zwischen 11 und 11.45 Uhr in folgenden vier Stadtteilen mobile Sirenensysteme getestet: Lützenkirchen, Bergisch Neukirchen, Opladen, Steinbüchel.

Ziel ist es, die Funktion und Reichweite der mobilen Systeme zu testen. Dazu werden je Stadtteil an fünf zuvor festgelegten Stellen die drei Sirenensignale „Entwarnung, Warnung, Entwarnung“ abgegeben. Die Warnung durch die mobilen Systeme wird um 11:45 Uhr beendet.

Lautsprecherdurchsagen mit Warnfahrzeugen Ebenfalls zwischen 11 und 11.45 Uhr werden in Wiesdorf und Schlebusch Warnfahrzeuge eingesetzt, welche mittels Lautsprecherdurchsagen Probe-Warntexte abspielen.

Warnungen im RadioDie Leitstelle der Feuerwehr Leverkusen verfügt über die Möglichkeit, Warnungen der Bevölkerung direkt in das Programm von Radio Leverkusen einzusprechen. Auch dieses Warnmittel wird am 8. Dezember erstmals durch die Feuerwehr Leverkusen erprobt.

Warnung auf dem HandyNeben den Warn-Apps wird in diesem Jahr erstmals auch der Cell Broadcast getestet. Cell Broadcast ist eine Warnnachricht, die direkt aufs Handy geschickt wird. Eine App muss dafür nicht installiert werden, jedoch muss das Smartphone auf dem neuesten Stand sein. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe gibt einen Überblick unter: Cell Broadcast – BBK (bund.de)