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WetterstatistikIm Mai fiel an der Wupper mehr Regen als üblich

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Die Wupper im Mai beim Radevormwalder Ortsteil Dahlerau

Die Wupper im Mai beim Radevormwalder Ortsteil Dahlerau

Der Mai war im Gebiet des Wupperverbandes feuchter als im Durchschnitt.

Nach mehreren zu trockenen Monaten in Folge sorgte der Mai im Gebiet des Wupperverbandes mit überdurchschnittlichen Regenmengen für Entspannung, wenn auch nur leicht. Nach Angaben des Verbandes, der ein Einzugsgebiet von 813 Quadratkilometern betreut, fielen zum Beispiel an der Bever-Talsperre in Hückeswagen 89 Liter Regen pro Quadratmeter, zehn Liter mehr als dort üblich. An der Großen Dhünntalsperre, die als Trinkwasserreservoir auch für Leverkusen, Leichlingen und Burscheid von Bedeutung ist, kamen an der Messstelle Lindscheid 98 Liter herunter, im Durchschnitt sind es hier 82 Liter pro Quadratmeter.

Andernorts lagen die Regenmengen nur leicht über dem Durchschnitt oder sogar darunter: An der Kläranlage Buchenhofen kamen 81 Liter zusammen (Durchschnitt: 78 Liter), in Odenthal waren es im Mai 71 Liter Regen (Durchschnitt: 77 Liter). Den meisten Regen verzeichnete die Station an der Hermannsmühle in Remscheid mit 123 Litern. Im Verlauf des Monats regnete es in den ersten Maiwochen praktisch täglich, im letzten Drittel des Monats dafür so gut wie gar nicht mehr. Der niederschlagsreichste Tag war der 5. Mai. An den Messstationen Bever-Talsperre, Lindscheid, Kläranlage Buchenhofen und Kläranlage Solingen-Burg fielen an dem Tag zwischen 12 und 24 Litern.

Die Zahl der Sonnenstunden war im Mai an der Wupper mit 230 ebenfalls überdurchschnittlich. Im langjährigen Mittel sind es 190. Die Durchschnittstemperatur betrug 14,1 Grad Celsius; das sind 1,7 Grad mehr als im langjährigen Mittel von 12,4 Grad. Die kühle Phase in der Monatsmitte wurde gegen Ende von hochsommerlicher Hitze mit Werten über 30 Grad Celsius abgelöst. (ps)