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WupperverbandNeue Regeln für Wassersportler in Leverkusen

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Hintergrund der Empfehlungen ist unter anderem die Ausbreitung invasiver Arten wie der Quaggamuschel.

Hintergrund der Empfehlungen ist unter anderem die Ausbreitung invasiver Arten wie der Quaggamuschel.

Boote, SUPs und andere Wasserausrüstung können zur Verbreitung invasiver Arten beitragen. Der Wupperverband empfiehlt deshalb drei einfache Schritte: kontrollieren, reinigen und trocknen.

Der Wupperverband ruft Nutzerinnen und Nutzer seiner Gewässer dazu auf, ihre Ausrüstung nach dem Einsatz gründlich zu kontrollieren und zu reinigen. Damit soll verhindert werden, dass gebietsfremde Arten und Krankheiten zwischen verschiedenen Gewässern weitergetragen werden. Betroffen sein können unter anderem Boote, Stand-up-Paddle-Boards  Tauch- und Angelausrüstung sowie Wasserspielzeug. An der Ausrüstung können Pflanzenteile, Schmutz oder Restwasser haften, über die sich auch kleinste Organismen verbreiten können.

Der Wupperverband fasst seine Empfehlungen in drei Schritten zusammen: kontrollieren, reinigen und trocknen. Vor und nach der Nutzung sollte die Ausrüstung sorgfältig auf Verschmutzungen und anhaftende Pflanzenteile überprüft werden. Vor dem Wechsel in ein anderes Gewässer sollte die Ausrüstung gründlich mit möglichst heißem Wasser gereinigt werden. Bilgen- und Restwasser soll vollständig entfernt werden. Anschließend sollte die Ausrüstung komplett trocknen. Dafür empfiehlt der Verband mehrere Tage. Am sichersten sei es, beim Wechsel zwischen Gewässern separate Ausrüstung zu verwenden. So lasse sich verhindern, dass Organismen von einem Gewässer in ein anderes gelangen.

Hintergrund der Empfehlungen ist unter anderem die Ausbreitung invasiver Arten wie der Quaggamuschel. Auch Krankheiten wie die Krebspest können über Ausrüstung weitergetragen werden. Invasive Arten können sich stark vermehren und Ökosysteme verändern. Zudem können sie die Nutzung von Gewässern beeinträchtigen. Der Fachbereich Limnologie des Wupperverbands hat im Juli die Brauchwassertalsperren mithilfe von Umwelt-DNA auf invasive Arten untersucht. Die Quaggamuschel wurde dabei bislang nicht nachgewiesen. Eine Entwarnung sei dies jedoch nicht, betont der Verband. Um eine Einschleppung zu verhindern, seien die Reinigungsregeln weiterhin wichtig. Der Wupperverband will dazu auch Hinweisschilder aufstellen und Vereine sowie weitere Freizeitakteure informieren.

Die vollständigen Regeln finden Sie hier: www.wupperverband.de/service/freizeit