Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Leverkusen haben ihren Waldbrandeinsatz in Spanien früher als geplant beendet.
WaldbrandLeverkusener Feuerwehr kehrt vorzeitig aus Spanien zurück

Die Leverkusener Feuerwehrleute waren Teil des deutschen Waldbrandhilfe-Moduls und unterstützten die Nachlöscharbeiten in der spanischen Region Kastilien und León.
Copyright: Feuerwehr Bonn
Als Teil des deutschen Waldbrandhilfe-Moduls machten sich drei Feuerwehrleute aus Leverkusen auf den Weg in das Einsatzgebiet. Vor Ort besetzten sie das Tanklöschfahrzeug aus Leverkusen und unterstützten die aktive Brandbekämpfung. Einer von ihnen war Pasquale Pompeo vom Löschzug 17 Bergisch Neukirchen der Freiwilligen Feuerwehr. Ursprünglich war der Einsatz auf zehn Tage angesetzt – mit der Möglichkeit einer Verlängerung, falls sich die Waldbrandlage verschärfen sollte. Entsprechend groß war die Anspannung vor der Abreise. „Man wusste nicht genau, was einen erwartet“, berichtet der 29-Jährige. Gerade bei Waldbränden könne sich die Lage durch Wetter und Erdoberfläche jederzeit verändern. Sowohl zum Positiven als auch zum Negativen.

Mit dem Tanklöschfahrzeug aus Leverkusen waren die Feuerwehrleute Teil des deutschen Waldbrandhilfe-Moduls in Spanien.
Copyright: Feuerwehr Bonn
Dankbare Menschen und schwierige Bedingungen
Vor Ort zeigte sich schnell das Ausmaß der Brände. Große Flächen waren bereits den Flammen zum Opfer gefallen. „Das Ausmaß der verbrannten Flächen war wirklich deutlich zu sehen“, sagt der Feuerwehrmann. Besonders beeindruckt habe die Leverkusener die Reaktion der Bevölkerung. „Die Menschen haben sich gefreut, dass wir gekommen sind. Man hat gemerkt, wie dankbar sie waren.“ Während ihres Einsatzes unterstützten die Kräfte die örtlichen Feuerwehren bei den Nachlöscharbeiten. Immer wieder mussten Glutnester gelöscht werden, die erneut aufflammten.
Entwarnung im Einsatzcamp
Die Nachricht vom Einsatzende erreichte die Feuerwehrleute im gemeinsamen Camp. Die Waldbrandlage hatte sich so weit entspannt, dass die Brände inzwischen als eingedämmt gelten und die internationalen Einsatzkräfte nicht mehr benötigt werden. „Natürlich waren wir darauf vorbereitet, noch weitere Tage im Einsatz zu bleiben“, sagt der Feuerwehrmann. „Aber jeder Tag, an dem wir nicht gebraucht werden, ist ein guter Tag für die Spanier.“
Positive Bilanz und Rückkehr nach Leverkusen
„Wir freuen uns auf zu Hause und darüber, dass wir einen guten Job geleistet haben“, sagt Pasquale Pompeo. Gleichzeitig habe der Einsatz gezeigt, dass das deutsche Waldbrandhilfe-Modul im Ernstfall schnell und zuverlässig Unterstützung leisten könne. Trotz des vorzeitigen Einsatzendes fällt das Fazit eindeutig aus: Die Feuerwehrleute konnten wertvolle Erfahrungen sammeln, die Einsatzkräfte vor Ort unterstützen und den Menschen in der Region helfen. Dass sich die Lage so schnell entspannt hat, sei am Ende die beste Nachricht – für die Bevölkerung ebenso wie für die Einsatzkräfte.