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Lichtkunst und Currywurst: Ruhrgebiet feiert Extraschicht

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Oberhausen – Lichtkunst und Rockmusik, 3D-Performances und Currywurst: Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause feiert das Ruhrgebiet wieder das Kulturfest Extraschicht. Die „Nacht der Industriekultur” startete am späten Samstagnachmittag bei schönem Wetter, wie eine Sprecherin der Ruhr-Tourismus-Gesellschaft kurz nach der Eröffnung (17.00 Uhr) berichtete. Etwa am Spielort in Bottrop - dem Malakoffturm und der Eloria Erlebnisfabrik - sei bereits zu Beginn einiges los gewesen. Auch die Plätze im Shuttlebus zur Attraktion hin waren demnach komplett belegt. „Die Extraschicht scheint gut anzulaufen”, so die Sprecherin.

43 Spielorte in 23 Städten von Unna bis Moers sind am Samstagabend Bestandteil des nach Angaben von Ruhr Tourismus größten Kulturfestes der Region. Zu den Veranstaltungsorten gehören unter anderem die frühere Zeche Zollverein in Essen und der Nordsternpark in Gelsenkirchen, das Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop und der Luftschiffhangar am Mülheimer Flughafen. Als neuen Schwerpunkt setzen die Organisatoren an vier Standorten in Bochum, Hattingen, Dortmund und Dinslaken auf digitale Kunst in 3D und künstliche Realität.

Wie üblich können Besucher mit dem 20 Euro (Vorverkauf 17 Euro) teuren Ticket in der „Nacht der Industriekultur” von 17 bis 1 Uhr neben den zwischen den Attraktionen fahrenden Shuttle-Bussen auch bis 7 Uhr morgens den öffentlichen Nahverkehr nutzen. In früheren Jahren vor der Pandemie waren 200.000 bis 300.000 Besucher gezählt worden. „Wir hoffen, da wieder anzuknüpfen”, sagte die Sprecherin.

© dpa-infocom, dpa:220624-99-789097/3 (dpa/lnw)