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Unglaublicher Fall in NRWVerlorener Ehering taucht nach 44 Jahren plötzlich aus der Erde auf

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Ein Ehering auf einer Hand (Symbolfoto).

Ein Ehering auf einer Hand (Symbolfoto).

Im Jahr 1981 war der Ring im Garten verschwunden und konnte über 40 Jahre lang nicht mehr gefunden werden – bis jetzt.

Bereits vor über 40 Jahren hat Rolf Meerkötter seinen Ehering im Garten seines Hauses in Oerlinghausen im Kreis Lippe in Nordrhein-Westfalen verloren. Trotz langer Suche konnte der Ring nicht gefunden werden. Doch jetzt, Jahrzehnte später, kurz vor der Eisernen Hochzeit, tauchte das bedeutungsvolle Schmuckstück auf wundersame Weise wieder auf.

„Das ist wirklich ein Wunder, aber es ist eine wirkliche Tatsache“, erzählt Meerkötter im Beitrag der „Lokalzeit OWL“. Er hat ein Lächeln im Gesicht, auch er selbst scheint die Geschichte noch kaum glauben zu können.

Ehering 1981 bei der Gartenarbeit verloren: „Wir haben alles durchwühlt“

Der Tag des Ungeschicks geht auf das Jahr 1981 zurück. Meerkötter arbeitete im Garten, pflanzte Tannen ein. Eine Arbeit, bei der man tief in die Erde graben muss. „Auf einmal guck ich auf die Hände und der Ring war weg“, sagt er. Die Erinnerung ist schmerzhaft: „Da bricht ja erstmal eine Welt zusammen.“

Die Suche war vergeblich. Der Ring war weg. „Wir haben alles durchwühlt, auf den Knien, aber er war weg“, erzählt Anita Meerkötter, die Ehefrau von Rolf Meerkötter. „Ich war traurig, dass der Ring weg war, und man ist ja ein bisschen abergläubisch manchmal.“

Das Ehepaar gab die Suche schließlich auf und legte sich einen Ersatzring zu. Doch der Gedanke an den verlorenen Ring war nie ganz erloschen. Als er dann vor kurzer Zeit mit seinem Hund durch den Garten läuft, fiel ihm plötzlich ein funkelnder Gegenstand auf. Er habe mitten auf einem frischen Maulwurfshügel gelegen, berichtet der Rentner.

Ehering taucht nach 44 Jahren wieder auf – er lag auf einem Maulwurfshügel

„Ich gucke nach und dann war das mein Ring, den ich seit 44 Jahren vermisst habe“, sagt Meerkötter lachend gegenüber dem WDR. „So hochkant hat er da mittem im Haufen gestanden.“ Offenbar hat ihn ein Maulwurf beim Graben seiner Hügel tief aus dem Boden an die Oberfläche geholt. Der Rentner erinnerte sich auch, vor 44 Jahren an dieser Stelle des Gartens gearbeitet zu haben.

Sofort sei er ins Haus geeilt, um seine Frau zu informieren. Auch sie konnte es erst kaum glauben: „Schicksal? Vielleicht. Aber ich meine es war ein Zufall.“ Für Ralf Meerkötter gleicht der Fund des lange verschollenen Rings sogar beinahe „einem Wunder“.

Der Glücksfund kam zu einem besonderen Moment: Rolf und Anita sind inzwischen 65 Jahre verheiratet. Kurz vor der Eisernen Hochzeit sei der verloren geglaubte Ehering wieder aufgetaucht. Wie ein Geschenk zum Jubiläum. (jv)