Gratis-Erfrischung für alle, rund um die Uhr und kostenlos, verspricht der neue Spender. Die Idee ist von der CDU, das Geld vom Förderkreis.
Hier läuft esBergneustadt weiht den ersten Trinkwasserspender vor dem Rathaus ein

Über die neue Wassersäule auf dem Bergneustädter Rathausplatz freuen sich (v.l.): Meike Krämer-Ansari (Vorsitzende Förderkreis), Bürgermeister Matthias Thul, Kai Saure (Betriebsleiter Wasserwerk), Andreas Wagner (Fachbereichsleiter Bauen) und Isolde Weiner (Vorstandsmitglied Förderkreis).
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Noch bis mindestens zum Wochenende melden die Wetterdienste optimale Voraussetzungen, um den nagelneuen Wasserspender auf dem Bergneustädter Rathausplatz auszutesten. Ab sofort gibt es dort für jedermann Erfrischung in Trinkwasserqualität, und zwar rund um die Uhr und kostenlos. Über einen Sensor, der Gegenstände unterhalb des Auslasses erkennt, können Flaschen und Becher einfach befüllt werden.
Ein Spender nach Gummersbacher Vorbild
Der Wasserspender im Zentrum geht auf einen Antrag der Bergneustädter CDU zurück, den die Christdemokraten schon im Juli 2024 gestellt hatten – und dabei ausdrücklich Bezug auf die neue Wassersäule vor der Vogtei in Gummersbach nahmen, die ein paar Tage zuvor eingeweiht worden war. „Wir möchten es den Bürgern und Besuchern ermöglichen, (nicht nur) an heißen Tagen ihren Durst zu löschen. Die Trinkwasserspender stehen allen kostenlos zur Verfügung, ohne dafür einkaufen zu müssen, und sind unabhängig von den Ladenöffnungszeiten“, schrieb die CDU-Fraktion damals.
Bergneustädter Rathausplatz heizt sich besonders auf
Anschließend wanderte der Plan durch die Ausschüsse, die Machbarkeit an mehreren Punkten im Zentrum wurde untersucht. Im März dieses Jahres gab die Politik grünes Licht für den Standort Rathausplatz. Dieser eigne sich schon deshalb am besten, weil der Platz mangels schattenspendender großer Bäume im Sommer regelmäßig zum besonders heißen Pflaster werde, befand die große Mehrheit im Stadtrat.
Möglich wurde die Anschaffung des Wasserspenders durch eine Spende des Förderkreises Kinder, Kunst und Kultur, aufgebaut wurde die Säule durch Mitarbeitende des städtischen Wasserwerks und des Baubetriebshofs. Die CDU sieht den Umgang mit dem neuen Spender als Testlauf. Wird das Angebot gut angenommen, kann sich die Fraktion weitere Spender an anderen Stellen im Stadtgebiet vorstellen.
