EinstimmigkeitNaturschützer wollen Stauweiher in Engelskirchen-Osberghausen erhalten

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Naturschützer fordern vom RP, den Stauweiher so lange zu erhalten, bis ein Gesamtkonzept vorliegt.

Naturschutzbeirat beim Oberbergischen Kreis positioniert sich gegen Verfügung des Regierungspräsidenten.

Die Verfügung des Kölner Regierungspräsidenten, nach der die Stauanlage in Osberghausen abgelassen werden muss, war nun Thema im Naturschutzbeirat beim Oberbergischen Kreis. Einstimmig hat man sicht dort für deren Erhalt ausgesprochen. Und zwar so lange, bis ein Gesamtkonzept vorliegt. Das haben der Vorsitzende Heinz Kowalski und Engelskirchens Ex-Bürgermeister Gero Karthaus RP Gregor Lange mitgeteilt. Darin heißt es , man habe mit „Verwunderung und großem Ärger“ die Bemühungen des RP zur Beseitigung der Stauanlage verfolgt. „Begründet wird die Verfügung vor allem mit der Durchgängigkeit der Agger und mit der EU-Wasserrahmenrichtlinie, die aber bekanntlich einen Bestandsschutz vorsieht.

Durchgängigkeit müsste nach jedem Wasser-Verständnis an der untersten Barriere anfangen und nicht, wie Sie das planen, ausgerechnet an der obersten“, schreiben die beiden dem Behördenchef. Weiter heißt es: „Wir fordern Sie deshalb auf, alle Abrissverfügungen der Wehranlage zurückzunehmen und ein Gesamtkonzept für die Agger zu entwickeln.“ Für den Fischaufstieg müsse es eine technische Lösung geben.