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Pfeiler hat sich gesetztRebbelrother Rad- und Fußgängerbrücke wird abgerissen

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Die alte Brücke in Rebbelroth ist marode und muss daher abgebrochen werden. Ein Neubau soll dafür geschaffen werden.

Rebbelroth – Die Rad-/Fußgängerbrücke zwischen Rundstraße und Eisenbahnstraße in Gummersbach-Rebbelroth ist so stark beschädigt, dass sie abgerissen werden muss und gegen einen Neubau ersetzt werden soll. Das hat die Verwaltung am Montagabend im Ausschuss für Stadtentwicklung mitgeteilt.

Ersten groben Kostenschätzungen zufolge wird ein Neubau rund 700 000 Euro kosten, hinzu kommen Planungskosten von weiteren 50 000 Euro. Sowohl diese als auch das Bauwerk selbst sind förderfähig, wie Fachbereichsleiter Uwe Winheller dieser Zeitung sagte. Aus dem Sonderprogramm „Stadt und Land“ könnten bei einem positiven Bescheid 75 Prozent Zuschuss kommen, weitere 15 Prozent über zusätzliche Landesmittel, so dass der Gummersbacher Eigenanteil bei zehn Prozent liegen würde.

Verwaltung hofft auf Genehmigung des Förderantrags

Die Verwaltung zeigte sich zuversichtlich, einen entsprechenden Förderantrag genehmigt zu bekommen. Dass ein Neubau überhaupt förderfähig ist, liege einzig daran, dass das Bauwerk sowohl von Fußgängern als auch von Radfahrern genutzt werde und daher für das Radverkehrsinfrastrukturprogramm in Frage komme, sagte Winheller. „Die Brücke ist Bestandteil des Radwegenetzes.“

Aufgefallen war die Baufälligkeit der Brücke bei einer routinemäßigen Untersuchung, die alle sechs Jahre stattfindet. Einer der Pfeiler, die in Bruchsteinmauerwerk errichtet worden sind, habe sich bereits gesetzt, zudem seien Risse festgestellt worden, sagte Winheller. Von der ursprünglichen Idee, die Pfeiler stehen zu lassen, und nur den Überbau zu erneuern, sei man bereits wieder abgekommen.

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Die Brücke in Rebbelroth wurde vor Jahrzehnten sogar von Autos genutzt. Später, so berichtete die Verwaltung im Ausschuss, seien die Kappen abgetrennt, die Brücke schmaler geworden und ein neues Geländer aufgesetzt worden. Der nun angepeilte Neubau ist für den Technischen Beigeordneten Jürgen Hefner „alternativlos“.