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EnergiewendeAggerenergie und BEW  prüfen mögliche Kooperation

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Die Energiewende stellt an Energieversorger hohe Anforderungen.

Die Energiewende stellt an Energieversorger hohe Anforderungen. 

Ob einen Zusammenarbeit möglich und sinnvoll ist und welche Auswirkungen hat, das wollen Aggerenergie und BEW überprüfen lasssen.

Die Energiewende und damit auch der Wandel des Energiemarktes sind in vollem Gange. Immer mehr regenerative Energie aus Photovoltaik- und Windkraftanlagen stellen immer größere Anforderungen an das Stromnetz und die Steuerung und Speicherung der Energie. Auf der anderen Seite sinkt der Verbrauch der fossilen Energie weiter. Immer weniger Leute benötigen Erdgas, das bedeutet für die verbleibenden Haushalte steigende Kosten.

Die lokalen Energieversorger stehen vor großen Herausforderungen. Für Investitionen in große Photovoltaik- und Windkraftanlagen sind hohe Summen erforderlich, die kleineren Unternehmen stoßen da schnell an ihre Grenzen. Da liegt es nahe, sich Gedanken über mögliche Kooperationen und Zusammenschlüsse zu machen. Das haben auch die Aggerenergie und Bergische Energie und Wasser GmbH (BEW) getan. Die BEW hat beschlossen, eine mögliche Zusammenarbeit und ihr Potenzial prüfen zu lassen, bei der Aggerenergie steht ein entsprechender Beschluss des Aufsichtsrates noch aus.

Untersuchung abwarten und dann entscheiden

Es gehe um die Prüfung einer möglichen Kooperation, um mehr noch nicht, betonten beiden Unternehmen. Man wolle untersuchen lassen, welche Möglichkeiten sich bieten, welchen Synergien es geben könnte, aber natürlich auch, welche Risiken eine Zusammenarbeit oder ein Zusammenschluss birgt. Nach dem Abschluss der Untersuchung werde man das Ergebnis diskutieren und dann sehen, wie es weitergeht.

Ob es zu einer Kooperation der beiden Firmen kommt und wie diese möglicherweise aussehen könnte, sei derzeit noch völlig offen, sagen Aggerenergie und BEW übereinstimmend. Aber angesichts der aktuellen Entwicklung müsse man alle Optionen ergebnisoffen prüfen. Für weitere Aussagen sei es derzeit noch viel zu früh.