Das Einfamilienhaus war nach dem Feuer vorläufig unbewohnbar, verletzt wurde glücklicherweise niemand.
Großer EinsatzFeuer zerstört einen Dachstuhl in der Gummersbacher Ortschaft Bernberg

Das Haus galt nach dem Feuer als vorläufig unbewohnbar.
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Nach dem Hausbrand am Samstagabend in Dieringhausen musste die Feuerwehr Gummersbach am Donnerstag erneut zu einem massiven Brandeinsatz an einem Wohngebäude ausrücken. Bei dem Einsatz an der Lindenstockstraße am Donnerstagnachmittag stand allerdings ein bewohntes Haus in Flammen. Das ältere Ehepaar, das dort lebte, konnte das Einfamilienhaus rechtzeitig verlassen und wurde nicht verletzt. Zurückkehren können sie vorläufig aber wohl nicht, denn die Flammen verursachten enormen Schaden. Vor allem der Dachstuhl wurde zerstört.
Gummersbach: Mehrere Notrufe wegen starker Rauchentwicklung
Alarmiert worden war die Feuerwehr um 15.30 Uhr mit dem Stichwort „B3G“, was einen umfangreichen Einsatz etlicher Einheiten der Gummersbacher Wehr auslöste. „Uns erreichten gleich mehrere Notrufe, die starke Rauchentwicklung aus dem Dachstuhl meldeten“, berichtete Feuerwehrsprecher Marc Wittpohl. Die beschriebene Lage bestätigte sich dann vor Ort. Es dauerte rund eine Stunde, bis die insgesamt 64 Wehrleute unter der Leitung von Lars Hohmuth das Feuer mit Löschangriffen von außen unter Kontrolle bekamen. Auch von der Drehleiter aus wurden die Flammen bekämpft. Erst anschließend konnten für die Nachlöscharbeiten auch Einsatzkräfte unter schwerem Atemschutz das Haus betreten.
Das Schadensausmaß ist immens: Große Teile des Dachs lagen nach dem Feuer offen und gaben den Blick frei auf den völlig ausgebrannten Dachstuhl des Hauses. Brandrauch und Löschwasser haben auch dem Erdgeschoss zugesetzt. Für die Einsatzkräfte war es eine Herausforderung, auch per Wärmebildkamera besonders gründlich nach etwaigen Glutnestern zu suchen, insbesondere von der Drehleiter aus.
Der Einsatz zog sich bis in den frühen Abend, bis dahin war die Straße voll gesperrt. Was das Feuer ausgelöst hat, war am Abend noch unklar, Auf dem Dach des Hauses ist eine Photovoltaikanlage montiert. Ob diese jedoch etwas mit dem Feuer zu tun hat, müssen nun Brandsachverständige klären.
Ausgerückt war die Feuerwehr samt Führungsdienst und dem Löschzug Stadt, der Einsatzleitwagen der Einheit Niederseßmar, die Löschgruppen Hesselbach, Derschlag und Lantemicke. Außerdem vor Ort waren vorsorglich der Rettungsdienst sowie die Polizei. Schnell waren zivile Beamte vor Ort, um mit ersten Ermittlungen zu starten.

