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Handball-BundesligaDer VfL Gummersbach erwartet den SC Magdeburg zum Knallerauftakt

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Gardar Ingi Sindrason auf dem Spielfeld.

Der isländische Neuzugang Gardar Ingi Sindrason steht vor  seinem Debüt in der Handball-Bundesliga.

Gegen den amtierenden Deutschen Meister startet der VfL Gummersbach in der Schwalbe-Arena in die neue Saison

Den ersten Pokal hat der SC Magdeburg schon. Kurz vor dem Start der Handball-Bundesligasaison gewann die Mannschaft von Trainer Bennet Wiegert mit einem 38:31-Sieg gegen die Füchse Berlin den Super-Cup. Und das der amtierende Deutsche Meister in der Liga erneut Titelfavorit Nummer eins ist, daran besteht kein Zweifel. „Es ist eine der besten Mannschaften der Welt“, sagt Gudjon Valur Sigurdsson und fügt einen weiteren Superlativ hinzu.

Gegen Magdeburg startet der VfL Gummersbach am Sonntag, 15 Uhr, in der Schwalbe-Arena in die neue Saison. Ein „Knallerauftakt“, sagt Sigurdsson, für den es die siebte Saison   als VfL-Trainer ist. „Endlich geht es los und wir freuen uns.“

Zum Saisonstart sind Teitur Einarsson und Alex Dujshebaev angeschlagen

Seine Mannschaft wisse um die Stärke des Gegners, gegen den Sigurdsson als Trainer noch nie gewonnen hat. Doch wer nicht an den Sieg glaube, der habe es auch nicht verdient, das Trikot des VfL Gummersbach zu tragen, erklärt der VfL-Trainer und fügt hinzu, „dafür arbeiten wir jeden Tag und versuchen, uns zu verbessern“.

Angeschlagen sind zum Saisonstart Teitur Einarsson, der mit muskulären Problemen nicht trainieren kann. Und auch Neuzugang Alex Dujshebaev schlägt sich mit diesem Problem herum. Ob sie spielen können, entscheide sich vielleicht erst kurz vor dem Anpfiff, erklärt ihr Trainer.

Die Vorbereitung verlief nicht ganz so, wie sie der Trainer geplant hatte

Nicht ganz zufrieden zeigte sich Sigurdsson mit dem Verlauf der Vorbereitung, in der nicht alles so gelaufen sei wie geplant.   Nach dem Duell gegen den Bundesliga-Konkurrenten Bergischer HC war Südkorea ein unerwartet schwacher Gegner, auch wenn die Nationalmannschaft vor allem eingeladen worden war, um die neue VfL-Mannschaft den Fans zu präsentieren.

Beim Heide-Cup verpasste es Gummersbach trotz der beiden Siege aufgrund des schlechteren Torverhältnisses, sich im Finale wie erhofft, mit den Bundesligisten Hannover oder Hamburg zu messen. So endete die Vorbereitung beim Turnier in Straßburg mit einem Härtetest und zwei Niederlagen. Gegen Montpellier nach einer schwachen zweiten Halbzeit (27:32) und   gegen das deckungsstarke Team von Orlen Wisla Plock (27:29).

Trotz allem zieht Sigurdsson ein positives Fazit nach der Vorbereitung. Dabei will er sich aber nicht festlegen, bei wie viel Prozent Eingespieltheit er seine Mannschaft sieht. Da sei Königstransfer Alex Dujshebaev, der zuletzt neun Jahre im selben Verein gespielt habe und sich umgewöhnen müsse. Und auch auf die beiden jungen Spieler Nikola Roganovic (20) und   Gardar Ingi Sindrason (19) müssten sich an vieles Neue gewöhnen. „Die Bundesliga ist ein anderes Monster.“ Damit   sie sich besser eingewöhnen können, setzt Sigurdsson auf eine offene Kommunikation.

Ein Wiedersehen wird es am Sonntag mit Torhüter Dominik Kuzmanovic geben, der im Sommer von Gummersbach nach Magdeburg gewechselt war. Der Kroate warnt im Vorfeld der Partie seine neuen Mannschaftskollegen vor der Stärke der Gastgeber.

Die ersten   Fans des SC Magdeburg waren in voller Montur bereits am Freitagmittag in der Gummersbacher Innenstadt und wollten „das Gelände sondieren“.


Pokal-Auslosung

Direkt im Anschluss an das Bundesligaspiel findet in der Schwalbe-Arena die Ziehung der zweiten Runde um den DHB-Pokal statt. Glücksfee ist Kim Foss-Fels, der in der vergangenen Saison mit dem Bergischen HC das Final Four, das Finale der besten vier Mannschaften erreicht hatte. 26 Mannschaften sind im Lostopf und es geht um das Erreichen des Achtefinales. Mit den Füchsen Berlin, dem Bergischen HC und dem TBV Lemgo stoßen dann die drei bestplatziertesten Teams des Finales hinzu. Die Spiele sind vom 22. bis 24. September angesetzt.