Im letzten Spiel der Saison reist der VfL Gummersbach zum SC Magdeburg und kann noch auf Platz drei hoffen.
Handball-BundesligaVfL Gummersbach tritt beim Meister an

In Magdeburg wartet viel Arbeit auf VfL-Abwehrchef Tom Kiesler und Torhüter Dominik Kuzmanovic.
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Bis zum Ende der Saison in der Handball-Bundesliga sind es noch zwei Spiele für den VfL Gummersbach. Geht es nach Kapitän Julian Köster, sollen es zwei Siege sein. Keine leichte Aufgabe, denn am heutigen Mittwochabend, 20 Uhr, steht die Partie gegen den feststehenden Meister SC Magdeburg in der Getec-Arena an.
Bisher hat dort in dieser Saison noch keine Mannschaft gewonnen, einzig der THW Kiel erkämpfte sich im Dezember ein 26:26-Unentschieden. Auf der anderen Seite sind die Magdeburger das einzige Team, das im Dezember den VfL mit 31:32 in der Schwalbe-Arena bezwungen hat.
Für den VfL Gummersbach geht es im Saisonendspurt noch um einiges
Während die Magdeburger im Anschluss an die Partie die Meisterschale überreicht bekommen, geht es für die Gäste noch um einiges mehr im Traditionsduell. Der Abstand auf Platz drei und damit auf die SG Flensburg-Handewitt beträgt nur einen Punkt.
Rein rechnerisch ist für den VfL auch noch Platz zwei und damit die Qualifikation für die Champions League möglich. Den Rang belegen die Füchse Berlin, die drei Punkte Vorsprung auf Gummersbach haben. Eine gewisse Brisanz hat dabei, dass die MT Melsungen als frischgebackener Sieger der Europa League nur dann in der Champions League spielt, wenn Berlin den Platz behält. Melsungen empfängt am Donnerstag die Füchse zum Bundesligaspiel.
VfL-Trainer Gudjon Valur Sigurdsson spricht von einer Mega-Saison seiner Mannschaft
Keine gute Situation findet VfL-Trainer Gudjon Valur Sigurdsson. Dabei kritisiert er nicht, dass der Europa-League-Sieger einen Platz in der Königsklasse bekommt, sondern, dass es traurig sei, dass die Mannschaft nach dem Sieg noch nicht wisse, ob es so ist. „Wir wollen in den letzten beiden Spielen so viele Punkte wie möglich holen“, erklärt der Gummersbacher Trainer die Marschroute, ehe am Sonntag im Heimspiel gegen die Rhein-Neckar Löwen die Saison endet. Platz vier und damit die Qualifikation für die Europa League ist seinem Team nicht mehr zu nehmen. Sigurdsson spricht von einer Mega-Saison seiner Mannschaft.
Mit Magdeburg stehe eine Partie gegen die Besten an und so etwas mache am meisten Spaß. Um etwas zu holen, „ muss bei uns alles funktionieren und bei Magdeburg nicht alles passen“, führt Sigurdsson weiter aus.
Weiterhin nicht im VfL-Training ist Kreisläufer Ellidi Vidarsson nach der Gehirnerschütterung, die er sich im Spiel Ende April gegen Göppingen zugezogen hatte. „Es geht im zwar besser, doch an Sport ist im Moment nicht zu denken“, sagt sein Trainer. Fehlen wird zudem der Langzeitverletzte Mathis Häseler.
Für Magdeburg ist es der letzte Heimspieltag der Saison, ehe im Anschluss an die Meisterschaft noch das Champions-League-Final-Four ansteht. So werden in der Arena Spieler offiziell verabschiedet, darunter die beiden Torhüter Sergey Hernandez und Nikola Porter.
Für VfL-Torhüter Dominik Kuzmanovic ist es dagegen das letzte Spiel als Gast, ab der nächsten Saison tritt er für den SC Magdeburg an.
