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Handball-BundesligaDer VfL Gummersbach unterliegt den Füchsen auswärts mit 28:33

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Eine Spielsituation zwischen dem VfL Gummersbach und den Füchsen Berlin.

Die Gummersbacher Abwehr hatte vor allem Probleme den überlegen agierenden Matthias Gidsel zu stoppen.

Seine ersten Tore in der Bundesliga warf am Sonntagabend VfL-Neuzugang Alex Dujshebaev.

Am Ende ist es am vierten Spieltag der Handball-Bundesliga zwar „nur“ eine Niederlage mit fünf Toren bei den Füchsen Berlin und doch hatte man alleine in der Anfangsphase des Spiels das Gefühl, dass der VfL Gummersbach zwei Punkte mitnehmen könnte. Immer dann, wenn es schien, dass der VfL verkürzen könnte, scheiterten die Gummersbacher an sich selbst oder an einem stark haltenden Lasse Ludwig im Füchse-Tor. So stand am Ende eine 28:33 (13:16)-Niederlage vor 8201 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle.

Der VfL, der in Berlin neben den Verletzten Tom Kiesler und Teitur Einarsson auch noch auf Mathis Häseler, der sich im Training verletzt hatte, verzichten musste, kam zunächst gut ins Spiel und führte mit 5:3 (8.) durch ein Siebenmetertor   von Nikola Roganovic mit einem frechen Heber über Lasse Ludwig. Anschließend war der Stecker bei den Gummersbachern gezogen. Während die Gäste mit Würfen und technischen Fehlern scheiterten, legten die Gastgeber mit ihren schnellen Gegenstößen   einen 8:0-Lauf hin.   Unstimmigkeiten in der Abwehr, die keinen Zugriff auf   einen überlegen agierenden Matthias Gidsel fand und Angreifer, die sich im Eins-gegen-Eins verstrickten sorgten dafür, dass dem VfL ein Debakel drohte.

Sigurdsson ärgerte sich über die fehlende Disziplin seiner Mannschaft

Schon beim 5:8 (12.) nach fünf kassierten Toren in Folge hatte VfL-Trainer Gudjon Valur Sigurdsson genug und nahm die erste Auszeit. Er ärgerte sich über die fehlende Disziplin seiner Mannschaft, die nicht schnell genug am Kreis zurück sei und vorne nicht gut abschließe.

Es sollte insgesamt zwölf Minuten dauern, bis die Gummersbacher auf 6:11 (20.) durch Miro Schluroff verkürzten. Kurz darauf warf Alex Dujshebaev seinen ersten Bundesligatreffer überhaupt und sorgte in der Folge für mehr Unberechenbarkeit im Gummersbacher Angriff. Im Tor parierte der für Ignacio Biosca eingewechselte Bertram Obling und half damit auch, dass seine Vorderleute bis zur Pause auf drei Treffer verkürzen konnten.

Nach dem Wiederanpfiff dasselbe Bild, während die Berliner trafen, vergaben die Gäste selbst beste Chancen. So kamen die   Gummersbacher beim 22:25 (50.) zwar noch einmal auf drei Treffer heran, das Spiel drehen konnten sie nicht. Dafür waren an diesem frühen Abend über 60 Minuten die Leistungsschwankungen der Mannschaft und der Spieler zu groß. Zumal die Berliner als die Tüchtigeren an diesem Sonntag auch noch das Glück auf ihrer Seite hatten.     Es gab kaum ein Abpraller, der nicht den Weg zurück zu den Füchsen fand.

Sinnbildlich waren die Minuten nach der letzten Auszeit des VfL (58.). Zwar traf Tilen Kodrin zum 28:31 (58.), doch scheiterten Lukas Blohme und Ellidi Vidarsson anschließend frei am Berliner Schlussman, der sich über 15 Paraden freute. Bertram Obling kam auf elf.

Nach den vier Partien gegen Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte, aus denen die Gummersbacher drei Punkte erkämpften, geht es kommenden Sonntag, 16.30 Uhr, weiter bei der HSG Wetzlar.

Tore Füchse Berlin: Gröndahl (3), Gidsel (9), Freihöfer (9/5), Langhoff (4), Zaepfel (1), Teigum (6), Marsenic (1).

Tore VfL Gummersbach: Vidarsson (2), Kodrin (2), Blohme (3), Dujshebaev (6), Schluroff (5), Roganovic (5/1), Horzen (3), Smits (2).