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Digitalisierung Schule dpa

So viele Lehrerinnen und Lehrer hatte Gummersbachs Bürgermeister Raoul Halding-Hoppenheit noch bei keiner Schulausschusssitzung gesehen.

Zumindest für den Bürgermeister, der von Beginn an sagte, die Stadt sei nicht zuständig, scheint die Sache mit einer Schulausschusssitzung erledigt.

So viele Lehrerinnen und Lehrer hatte Gummersbachs Bürgermeister Raoul Halding-Hoppenheit noch bei keiner Schulausschusssitzung gesehen, wie er selbst sagte. Fast alle begrüßte er persönlich. Mehrere Dutzend Lehrkräfte verfolgten den Auftritt von Schulrätin Gabriele Zimmermann und ihren Co-Rednern. Am Ende gab’s tosenden Applaus. Das hatte schon etwas von einer Inszenierung.

Doch worum ging es wirklich? Was wollte man dem Schulausschuss vermitteln? Das, was Schulrätin Zimmermann vortrug, wurde in weiten Teilen schon berichtet in dieser Zeitung. Vielleicht auch deswegen hatte der Schulausschuss nur eine einzige Nachfrage. Dabei hätte man noch einiges fragen können. Man hätte nach dem Jungen fragen können, der aus Angst seit Monaten nicht in der Schule war. Man hätte fragen können, warum Eltern als letzte Lösung für sie und ihr Kind Gummersbach verlassen und, wie in einem Fall, sich für eine Privatschule entscheiden. Mit all diesen Sorgen hatten sich Eltern an unsere Zeitung gewandt, weil sie an anderen Stellen nicht weiter kamen.

Zumindest für den Bürgermeister, der von Beginn an sagte, die Stadt sei nicht zuständig, scheint die Sache mit einer Schulausschusssitzung erledigt: er macht einen „Haken dran“.