Bei einem Besuch in Dieringhausen sprach NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer über Schutzmaßnahmen und Neubaupläne für die Wiehltalbrücke.
VerkehrKrischer äußert sich in Dieringhausen zur Zukunft der Wiehltalbrücke

Auch die geplanten Maßnahmen an der Wiehltalbrücke kamen beim Besuch von Oliver Krischer in Dieringhausen zur Sprache.
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Bei seinem Besuch in Dieringhausen hat sich Verkehrsminister Oliver Krischer (Grüne) am Mittwoch auf Nachfrage auch zum Thema Wiehltalbrücke geäußert. Er erinnerte noch einmal daran, dass eine Schrankenanlage kommt, die verhindern soll, dass Lkw ab einem bestimmten Gewicht die Brücke befahren. Die Umsetzungen dieser Vorkehrung stelle sich „ein bisschen komplizierter“ dar, doch Krischer hofft, dass die Maßnahmen genügen, damit die Wiehltalbrücke noch so lange in Betrieb gehalten werden kann, bis eine neue steht.
Beinahe parallel dazu hat die Autobahn GmbH bekannt gegeben, dass eine so genannte Weight-in-Motion-Anlage bereits am kommenden Wochenende installiert wird. Das bestehende Fahrverbot für Lkw über 44 Tonnen auf der Wiehltalbrücke werde nicht ausreichend eingehalten. Die Autobahn GmbH reagiert daher mit der Installation einer automatisierten Gewichtskontrolle des Schwerverkehrs.
Daher kommt es auf der A4 zu folgenden verkehrlichen Einschränkungen: Von Samstag, 30. Mai, 15 Uhr, bis Sonntag, 31. Mai, 17 Uhr, ist die A4 in Fahrtrichtung Olpe zwischen den Anschlussstellen Engelskirchen und Bielstein gesperrt. Eine Umleitung ist über die Bedarfsumleitung U65 (blaue Tafeln) ausgeschildert. Zudem ist am Samstag, 16. Juni, 15 Uhr, bis Sonntag, 14. Juni, 17 Uhr, die A4 in Fahrtrichtung Köln zwischen den Anschlussstellen Reichshof/Bergneustadt und Gummersbach gesperrt. Eine Umleitung ist über die Bedarfsumleitung U71 (blaue Tafeln) ausgeschildert. Die Inbetriebnahme der Anlagen erfolgt nach Abschluss der erforderlichen Arbeiten, die mit hoher Priorität umgesetzt werden. Der Zeitpunkt hängt laut Autobahn GmbH vom Baufortschritt ab.
Zu den Planungen für einen Neubau gefragt, sagte Krischer, dass die zuständige Autobahn GmbH um die Bedeutung dieser Brücke wisse, genau wie das Bundesverkehrsministerium. „Insofern gehe ich davon aus, dass die Autobahn GmbH ihren Job macht“, versicherte der Minister. Prognosen darüber zu treffen, was wann genau stattfindet, sei allerdings schwierig. Zuletzt abgeschlossene Brückenbauprojekte zeigten aber, dass diese früher als geplant fertig geworden seien.
