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Seniorin war vermisstIn Gummersbach-Bernberg brannte ein Wohnhaus

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Die Feuerwehr hatte den Brand rasch unter Kontrolle.

Eine vermisste 90-Jährige saß zum Glück bei Nachbarn, als es in ihrem Haus brannte

Die schlimmste Befürchtung hat sich glücklicherweise nicht bewahrheitet: Als die Gummersbacher Feuerwehr am Samstagnachmittag zum Brand in einem Wohnhaus an der Großenbernberger Straße ausgerückt war, wurde noch die Bewohnerin vermisst. Doch schon bei Eintreffen der Polizei stellte sich heraus: Die 90 Jahre alte Dame hatte sich beim Nachbarn aufgehalten, als in ihrer Doppelhaushälfte ein Feuer ausbrach.

Sofort umfangreichen Einsatz ausgelöst

Der Notruf war gegen 14.40 Uhr in der Rettungsleitstelle eingegangen, sofort wurde ein umfangreicher Einsatz ausgelöst. Den Feuerwehrleuten gelang es schnell, den Brand im Erdgeschoss des älteren Hauses zu löschen: „Trotzdem sind die Küche sowie ein dahinterliegendes Zimmer komplett ausgebrannt“, erklärt Feuerwehrsprecher Marc Wittpohl. Wodurch das Feuer ausgelöst worden war, ist nun Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

Ins Haus zurückkehren kann die Bewohnerin vorläufig nich. Außerdem kam sie vorsorglich mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus. Mit den Flammen kam sie zwar nicht in Berührung, aber wegen möglicher Schocksymptome sollte sie in ärztliche Obhut. Darüber hinaus wurde niemand verletzt. Das Nachbarhaus war lediglich durch Brandrauch beeinträchtigt, hier genügten   Lüftungsmaßnahmen.

Die Feuerwehr war mit 35 Kräften der Wachabteilung, des Löschzugs Stadt, der Löschgruppe Hesselbach sowie dem Einsatzleitwagen der Einheit Niederseßmar ausgerückt. Vor Ort waren auch zwei Rettungswagen, ein Notarzt und die Polizei. Mit sämtlichen Nachlösch- sowie Aufräumarbeiten dauerte es bis in den späten Nachmittag. Die Großenbernberger Straße blieb für diese Zeit im Bereich der Einsatzstelle voll gesperrt.