Über Pfingsten stieg der Wasserverbrauch aber um bis zu 20 Prozent – Offenbar wurden zahlreiche Pools gefüllt.
Trockenheit in OberbergAggerverband sieht „keinen Grund zur Sorge“

Gut gefüllt ist die Wiehltalsperre, die große Trinkwassertalsperre des Aggerverbands.
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Das tolle Wetter über Pfingsten hat auch der Aggerverband zu spüren bekommen, wie dessen Vorstand Uwe Moshage im Gespräch mit dieser Zeitung sagt. Sein Eindruck ist, dass im Oberbergischen zahlreiche Pools mit Wasser gefüllt worden sind. „Da lagen wir teilweise 20 Prozent über dem regulären Wasserverbrauch“, so Moshage, der zugleich betont, dass diese Pools jetzt aber auch erst einmal gefüllt seien.
Die Pegelstände der drei Talsperren Agger (58 Prozent Füllstand), Genkel (76) und Wiehl (70) seien ganz leicht unter dem langjährigen Mittel, „aber immer noch im grünen Bereich“, wie der Vorstand weiter erläutert. Bei Wiehl und Genkel, den beiden Trinkwassertalsperre, sieht er gar keinen Grund, sich Sorgen zu machen. Und bei der Agger sei die Tendenz des Pegels gleichbleibend, was bedeute, dass man nur so viel Wasser ablasse wie am Einlauf hereinkommt.
Moshage rechnet bald mit „Wareneingang“
Moshage sagte, dass sich die Wassersportler auf der Agger keine Sorgen machen müssten, dass die Pegel noch weiter fallen würden. Und nach zuletzt zwei Wochen guten Wetters werde es in den kommenden Tagen auch wieder Regen geben. Beim Aggerverband spricht man auf humorvolle Weise dann immer von „Wareneingang“. Derweil hat der Wupperverband in dieser Woche darauf hingewiesen, dass der Füllstand der für die Region wichtigen Großen Dhünn-Talsperre derzeit unter dem für diese Jahreszeit üblichen Niveau liegt. Gründe dafür sind ein trockenes Jahr 2025 und geringe Niederschläge in den Monaten November bis Januar sowie März und April.
Der Wupperverband rät in dieser Woche in einer Pressemitteilung zur Vermeidung von unnötigem Wasserverbrauch im Haushalt, zur Nutzung von Wassersparfunktionen an Armaturen und Geräten und wirbt zudem für bewusstes Gießen im Garten. Erst im vergangenen Jahr hatte die zum Verbandsgebiet des Wupperverbandes gehörende Bevertalsperre schon sehr früh im Sommer einen beinahe historischen Tiefststand erlebt, so dass kaum noch Wassersport möglich war.
