Lindlar-Köttingen – Starke Hitze und dichter Rauch erschwerten der Feuerwehr am Sonntagmorgen die Löscharbeiten am CVJM-Heim in Köttingen. Um 10.30 Uhr waren der Löschzug Lindlar, die Löschgruppe Hohkeppel und de Rettungsdienst zu einem Zimmerbrand in das CVJM-Heim alarmiert worden. Alle Personen hätten beim Eintreffen der Rettungskräfte das mehrstöckige Gebäude bereits verlassen, berichtet Feuerwehr-Sprecher Hans Peter Scheurer.
Die 32 Feuerwehrleute konnten sich daher ganz auf die Löscharbeiten konzentrieren. Zwei Trupps mit Atemschutz hätten das Gebäude nach dem Brandherd durchsucht. Das habe sich aufgrund der großen Hitze und starken Rauchentwicklung als nicht so einfach herausgestellt, zudem habe es zu diesem Zeitpunkt auch kein offenes Feuer gegeben.
Schließlich wurde eine brennende Matratze in einem der Zimmer als Ursache ausgemacht und gelöscht. Das Dachgeschoss sei so stark verrußt, dass es nicht mehr bewohnbar sei, informierte Scheurer. Der Einsatz unter Leitung von Dieter Hungenberg dauerte rund drei Stunden. Aufgrund der starken Hitzeentwicklung hätten sich schon die Beschichtungen der Türen gelöst und es sei wohl nur eine Frage der Zeit gewesen, wann das Feuer durchgeschlagen und aus dem Zimmerbrand ein Hausbrand geworden wäre, so der Pressesprecher. (r)
