Aktion gegen Alkoholmissbrauch bei Kindern und Jugendlichen geht in die nächste Runde.
Bunt statt blauKunstaktion gegen Komasaufen startet wieder in Oberberg

Zahlreiche Schülerinnen und Schüler aus Oberberg haben in den vergangenen Jahren am Wettbewerb teilgenommen, wie hier in Wiehl.
Copyright: Dennis Börsch
Unter dem Motto „Bunt statt blau – Kunst gegen Komasaufen“ starten Schulministerin Dorothee Feller als Schirmherrin und die DAK erneut ihre Kampagne gegen Alkoholmissbrauch bei Kindern und Jugendlichen. Im 17. Jahr sucht die Krankenkasse die besten Plakatideen von Schülerinnen und Schülern im Alter zwischen zwölf und 17 Jahren zum Thema Rauschtrinken.
Der Wettbewerb leistet wertvolle Aufklärungsarbeit. Schülerinnen und Schüler werden auf kreative Art und Weise zu Botschaftern gegen Alkoholmissbrauch.
Wie im Bundestrend ist die Anzahl der exzessiven Rauschtrinker bei Jugendlichen auch in Nordrhein-Westfalen zuletzt deutlich rückläufig. Anke Eschweiler, stellvertretende Landeschefin der DAK in NRW sagt: „Erfreulicherweise verliert das Rauschtrinken junger Menschen bei uns weiter an Bedeutung. Immer weniger Kinder und Jugendliche müssen wegen Alkoholmissbrauchs im Krankenhaus behandelt werden. Dennoch ist jeder einzelne Fall einer zu viel.“ Schulministerin Feller betont zudem: „Der Wettbewerb ,Bunt statt blau leistet wertvolle Aufklärungsarbeit. Schülerinnen und Schüler werden auf kreative Art und Weise zu Botschaftern gegen Alkoholmissbrauch.“
Beim Plakatwettbewerb „Bunt statt blau“ warten Geldpreise in Höhe von insgesamt rund 12.000 Euro auf die Gewinnerinnen und Gewinner. Einsendeschluss für die Ideen ist der 31. März. Danach werden in allen 16 Bundesländern die Siegerplakate ausgezeichnet. Im Juni wählt die Bundesjury um DAK-Vorstandschef Andreas Storm und den Beauftragten der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen, Professor Hendrik Streeck, die Bundessiegerinnen und Bundessieger.
Zusätzlich gibt es auch in diesem Jahr auf Landes- und Bundesebene den „Sonderpreis junge Talente“ für die unteren Altersstufen und bundesweit den Sonderpreis „Social Media“ für die besten Bilder und Beiträge, die mit dem Hashtag „#bsb2026“ hochgeladen wurden. Hier geht es zum Onlineauftritt der Aktion.


