Als erster Baustein im Isek-Projekt wurde pünktlich zum Schulstart die neue Bushaltestelle am Schulzentrum eröffnet.
Mehr SicherheitNeue Bushaltestelle am Lindlarer Schulzentrum wurde eingeweiht

Alle Projektbeteiligten freuen sich, dass die Bushaltestelle rechtzeitig zum Schulstart fertig wurde.
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Es knallt dreimal laut, als Armin Wagener mit einem Wasserstoffbus der Ovag auf die neue Bushaltestelle am Schul- und Kulturzentrum in Lindlar einbiegt und dabei die gespannte Plastikabsperrung zerreißt. Mit diesem symbolischen Akt wurde die Haltestelle pünktlich vor dem ersten Schultag für den Busverkehr freigegeben.
Vier Busse können gleichzeitig hintereinander an dem Bussteig halten, dort ist so viel Platz in der Breite, dass zudem drei Busse nebeneinanderstehen könnten, berichtet Ovag-Geschäftsführerin Corinna Güllner. Bei der Neugestaltung habe vor allem die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt gestanden. Denn diese bilden eine wichtige Fahrgastgruppe für die Ovag.
Isek wird in der Gemeinde Lindlar immer mehr greifbar
Bisher musste der Bus eine Schleife über den Parkplatz fahren, wo zahlreiche Pkw ein- und ausparkten. Bei Veranstaltungen war die Haltestelle außerdem häufig zugeparkt und Schülerinnen und Schüler querten den Platz. Eine insgesamt unübersichtliche Situation mit viel Gefahrenpotenzial. Das alles ist mit der neuen Anlage, die parallel zum Wilhelm-Breidenbach-Weg angelegt wurde, Geschichte.
Der Neubau der Haltestelle ist Teil des Umbaus des Bereichs vor dem Kulturzentrum im Rahmen des Isek. Im Februar erfolgte der erste Spatenstich, jetzt ist mit der neuen Bushaltestelle der erste Bereich fertiggestellt. Umgestaltet wird auch der Schulhof, der mehrere grüne Klassenzimmer erhält.
Die neue Haltestelle biete nicht nur ein Plus an Sicherheit, sondern auch an Mobilität, betonte Lindlars Bürgermeister Sven Engelmann bei der offiziellen Eröffnung. Es sei eine wichtige Investition in die Bildung. Er freue sich, dass die Arbeiten im Zeitplan lägen. Es habe immer wieder Kritik an den Plänen gegeben, doch mit der neu eröffneten Bushaltestelle werde das Isek für die Bürger nun greifbar. Der Mehrwert des Projektes werde erstmals sichtbar, so Engelmann, der die gute Zusammenarbeit der an dem Projekt beteiligten Partner lobte.
