Harmloser Kaminbrand sorgte zwischenzeitlich für enorme Rauchentwicklung.
Suche nach GlutnesternKaminbrand drohte in Lindlar zu eskalieren

Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Lindar waren in Altenrath-Böhl gefordert.
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Die Feuerwehr Lindlar musste am Samstagabend einen Gebäudebrand in unter Kontrolle bekommen, der im Umfeld eines Schornsteins ausgebrochen war: Um 18.14 Uhr piepste der Melder, und der Löschzug Lindlar rückte gemeinsam mit der Löschgruppe Remshagen nach Altenrath-Böhl aus. An der Einsatzstelle eingetroffen bestätigte sich die gemeldete Rauchentwicklung. Bei der Suche nach einem Brandherd wurden die Einsatzkräfte auch fündig, als sie Zwischendecken öffneten.Zwischenzeitlich drohte die Sache sogar zu eskalieren: „Wir hatten einestarke Rauchentwicklung unter der ganzen Dachhaut“, erklärteEinsatzleiter Simon Zens.
Nach eineinhalb Stunden konnte der Brand eingedämmt werden.
Nach rund eineinhalb Stunden konnten sowohl die Bewohner, ein Ehepaar, als auch die Wehrleute allmählich aufatmen: Der Brand wurde eingedämmt, und es bestehen gute Aussichten, dass die Bewohner im Haus bleiben können. Dass der Strom abgeschaltet wird, ist bei Gebäudeschäden nicht aussergewöhnlich, passierte hier aber selbsttätig: „Offenbar wurde bei dem Brand eine elektrische Leitung beschädigt“, vermutet Zens, eine grundsätzlich behebbares Problem.
Vor Ort geholfen haben auch der zuständige Schornsteinfeger und auch Kräfte des „TeBEL“, die Mitarbeiter vom Technischen Betrieb Engelskirchen mussten sich vor allem mit der Straßenglätte an der Einsatzstelle beschäftigen. Nach Einschätzung von Einsatzleiter Zens wird sich der Einsatz aufgrund der nötigen, gewissenhaften Suche nach etwaigen Glutnestern noch bis etwa 20.30 Uhr hinziehen.


