Gleich drei Waldbrände hielten gestern die Feuerwehren in Waldbröl und Lindlar im Einsatz.
Viel Arbeit für die FeuerwehrDrei Waldbrände in Lindlar und Waldbröl

Feuer an der Wolfsschlade in Lindlar. 130 Einsatzkräfte bekämpfen einen rund zwei Hektar großen Waldbrand.
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Zu einem Einsatz an der Straße Zäunchen in Scheel wurde die Lindlarer Feuerwehr am Donnerstagnachmittag kurz nach 16 Uhr alarmiert. Dort war ein Vegetationsbrand gemeldet worden. Auf rund 300 Quadratmeter brannten Büsche und Bodenbewuchs, berichtet Pressesprecher Hans Peter Scheurer. Rund 50 Einsatzkräfte rückten an, auch der Rettungsdienst war benachrichtigt worden. Mit drei Rohren gingen die Feuerwehrleute gegen den Brand vor, der schnell gelöscht war. Parallel war die Frielingsdorfer Wehr noch zu einem anderen Einsatzort in Richtung Gummersbach alarmiert worden, der Einsatz war allerdings ein Fehlalarm.
45 Einsatzkräfte löschen Feuer in Waldbröl
Kein Fehlalarm war die zeitgleiche Benachrichtigung der Waldbröler und Morsbacher Feuerwehr über einen Brand in einem Waldstück zwischen der Straße Auf der Kirchenhecke und der Pochestraße. „Wir hatten Glück, dass es einen keinen Wind gab, so konnten wir das Feuer in dem Waldstück, durch das kleine Wander- und Radwege führen, auf etwa 200 Quadratmeter begrenzen“, so Einsatzleiter und Feuerwehrchef René Reissig-Hochweller. Von zwei Seiten gingen die rund 45 Einsatzkräfte, darunter auch Kameraden aus Holpe gegen die Flammen vor. Gegen 17 Uhr war das Feuer gelöscht und die Kräfte konnten abrücken.
In Lindlar waren die Feuerwehrleute gerade wieder nach Hause zurückgekehrt, als es den nächsten Alarm gab. Um 18 Uhr hieß es, dass an der Wolfsschlade eine kleine Fläche von etwa 20 Quadratmetern in Brand stehe. Vor Ort stellte sich schnell heraus, dass der Brand bereits deutlich größer war, und sich angesichts des Windes in Richtung Weyer nach Osten weiterbewegte. Die Löschwasserversorgung direkt vor Ort gestaltete sich nicht einfach, so dass zu der Wasserentnahme aus dem Kanalnetz und dem Lennefer Bach die Waldbrand-Einheit aus Marienheide angefordert wurde. Sie verfügt über ein Waldbrand-Fahrzeug mit einem 4000 Liter-Tank, berichtet Pressesprecher Scheuerer.
Zwei Hektar Wald an der Wolfsschlade in Flammen
In einer Zangenbewegung von den Seiten und über den Waldweg zwischen Weyerstraße und Wolfsschlade bekämpften die Feuerwehrleute unter Leitung von Lindlars Feuerwehrchef Axel Richerzhagen den Waldbrand, der sich auf rund zwei Hektar ausgedehnt hatte. Zur Unterstützung waren neben den Lindlarer Feuerwehrkräften auch Einheiten aus Gummersbach und Marienheide im Einsatz.

Auch DRK, THW, Rettungsdienst und der Oberbergische Kreis unterstützen die Feuerwehrleute.
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Kreisbrandmeister Julian Seeger war ebenso vor Ort wie Lindlars Bürgermeister Sven Engelmann. Die Drohne des OBK wurde eingesetzt, das THW und das DRK leisteten ebenfalls Unterstützung. Rund 130 Kräfte befanden sich an der Einsatzstelle, bis um 19.30 Uhr der Brand eingedämmt war. Gelöscht war das Feuer noch nicht. Mit einem Radlader und schwerem Gerät bahnten sich die Kräfte einen Weg durch das Unterholz und die oberen Schichten, um Glutnester aufzuspüren. Durch den Wind bestand weiter die Gefahr, dass der Brand wieder aufflammte. Die Nacharbeiten dauerten noch Stunden und auch eine Brandwache wurde eingerichtet, so Hans Peter Scheurer.

Die Rauchschaden war weithin zu sehen. Der Wind erschwerte die Löscharbeiten.
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